Es war zuletzt angekündigt worden, – die Preise für Kraftstoff nach der OPEC+-Entscheidung über die Reduktion der Erdölfördermengen sind gestiegen. Besonders beim Diesel war der Preisanstieg seit vergangener Woche aber rasant.
Um 12 bis 14 Cent legte der Literpreis in Deutschland durchschnittlich zu. In Verbindung gebracht wird das unter anderem mit gestiegener Nachfrage in der Industrie und nach Heizöl. Jedoch soll das nicht die gesamte Preisentwicklung erklären.

Diesel-Preise sind beiderseits der Oder unterschiedlich gestiegen

Auch in Polen zogen die Dieselpreise kräftig an. In Słubice musste man Freitag früh (14.10) im Vergleich zur Woche vorher bis zu 38 Groszy und mehr dazu hinlegen, 8,19 Złoty (1,69 Euro) kostet der Liter bei Shell. Das sind 8 Cent mehr als die Woche zuvor.
Zum Vergleich: In Frankfurt (Oder) kostete an diesem Freitag der Liter Diesel rund 2,15 Euro, 14 Cent mehr als eine Woche vorher. Angesichts der kräftigen Preissteigerung bleibt Dieselfahrern zumindest der Trost, dass sie pro Liter gerade noch mehr sparen können.

Immerhin lässt sich ein halber Euro pro Liter sparen

Beim 95er Super-Benzin (Pb 95) zog der Preis in Polen noch stärker an, um rund 50 Groszy. Bei Shell in Słubice am Freitag früh zahlte man 7,19 Złoty (1,49 Euro). In Frankfurt (Oder) zahlte für dasselbe Produkt hingegen nur wenig mehr als letzte Woche, rund 1,98 Euro. Damit können Autofahrer zwar nicht mehr so viel Geld pro Liter sparen, wie in den vergangenen Wochen. Aber mit rund 50 Cent ist die Ersparnis pro Liter immer noch beträchtlich.
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