So manche Brandenburger oder Berliner, die in der Wochenmitte die Tanks ihrer Autos gefüllt haben, werden sich am Freitag (19. August) vielleicht ärgern. Denn zum Ende der Schulferien gingen die Preise an den Zapfsäulen hierzulande etwas herunter.
Kostete ein Liter Diesel laut ADAC am Mittwoch (17.August) im bundesweiten Schnitt noch 1,925 Euro, so gab es diesen Kraftstoff an den günstigsten Zapfsäulen in Berlin schon ab 1,81 Euro. Für das Super-Benzin E5 zahlte man am Freitag in Brandenburg je nach Ortslage zwischen 1,68 und 1,74 Euro je Liter.
Wer jedoch am Freitag (19. August) den Weg nach Polen nahm und keine allzu weite Strecke zu fahren hatte, konnte wie immer beim Tanken in Polen noch extra sparen. In den polnischen Grenzorten zu Brandenburg kostete der Diesel am Freitagvormittag um die 1,52 Euro und das Super-Benzin gab es bereits ab 1,39 Euro. Das waren also zwischen 30 und 40 Cent Einsparung je Liter gegenüber den deutschen Preisen.

Was ändert sich im September 2022?

Angesichts des nahenden Endes des Tankrabatts zum 31. August sollten Autofahrer bereits heute die Kraftstoffpreise im Blick behalten und grundsätzlich dann tanken, wenn sich hierfür eine günstige Gelegenheit bietet, rät der ADAC. Laut dem Mobilclub ist es allerdings nicht zwangsläufig, dass die Spritpreise in Deutschland pünktlich zum 1. September wieder sprunghaft steigen werden, weil die Tankstellen ein Interesse daran haben, im August noch niedrigversteuerten Kraftstoff in ihre Tanks zu füllen. Damit könnten sie sich auch über den 1. September hinaus auf dem Markt mit niedrigen Spritpreisen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.