Tanken in Polen: Das sind die aktuellen Spritpreise in Swinemünde

Swinemünde liegt auf dem polnischen Teil der Insel Usedom. Was man hier heute beim Tanken sparen und darüber hinaus noch erleben kann. (Symbolbild)
Jonas Walzberg/dpaDie Sommerferien in Berlin und Brandenburg beginnen in Kürze und ganz sicher locken auch Usedom und die polnische Ostseeküste wieder viele Menschen in den Nordosten. Hier kann man, neben Sommer, Sonne und Strand auch noch einiges beim Tanken sparen. Polen ist von Ahlbeck oder Heringsdorf aus gesehen nur einen Katzensprung entfernt.
Die Hafenstadt Swinemünde bietet günstige Spritpreise und darüber hinaus ein wunderbares Ziel für einen Tagesausflug.
Übersicht:
- Spritpreise in Swinemünde am 17. Juli 2024 – sparen beim Tanken in Polen
- Was man in Swinemünde sonst noch erleben kann
Tanken in Polen: Das sind Spritpreise in Swinemünde
Im Vergleich zur Vorwoche sind die durchschnittlichen Spritpreise in Swinemünde leicht gestiegen. Es handelt sich dabei aber nur um wenige Eurocent pro Liter. Tanken in Polen ist heute also nach wie vor günstig. Die Preise wurden am 17.7. um 13:52 Uhr aktualisiert.
- Superbenzin (E10): 1,64 Euro/Liter (17. Juli 2024)
- Super Plus Benzin (E5): 1,67 Euro/Liter (17. Juli 2024)
- Diesel: 1,62 Euro/Liter (17. Juli 2024)
Die aktuellen Spritpreise in Forst/Zasieki finden Sie hier.
Tanken in Polen: Quellen und Hinweise
Wir verwenden unter anderem folgende Quellen, um die aktuellen Spritpreise in Polen für Sie immer möglichst genau abzubilden: mehr-tanken.de, abtankstellen.de, clever-tanken.de. Dennoch dienen die Preisangaben auf dieser Seite nur als ungefähre Richtwerte, da die Preise – wie auch an deutschen Tankstellen – je nach Tageszeit und Ort Schwankungen unterliegen.
Tanken in Swinemünde: Kann man mit Euro bezahlen?
Wer in Polen tankt, kann natürlich mit Euro bezahlen. Das ist allerdings nicht der beste Weg. Den besten Preis bekommt man, wenn man beim Tanken und Einkaufen in Polen mit der Debitkarte (also mit der herkömmlichen „EC-Karte" bzw. „Girokarte") bezahlt und am Kartenterminal direkt die Währung Złoty auswählt.
Zahlt man in Euro, kann die Tankfüllung nämlich teurer werden, weil Wechselgebühren anfallen können oder die Abrechnung später zu einem ungünstigeren Wechselkurs gemacht wird. In Bar bezahlen geht natürlich auch, allerdings sollte man dann vorher Geld umtauschen.
Was man in Swinemünde sonst noch erleben kann
Nach Swinemünde sollte man unbedingt fahren, nicht nur zum Tanken! Die schöne Hafenstadt bietet sich für einen Tagestrip von Usedom aus an. Auch, wer an der polnischen Ostsee in Misdroy oder Kolberg Urlaub macht, sollte für einen Trip hierherkommen.
Die Promenade ist sehr gepflegt und reichlich bestückt mit kleinen Cafés. Am besten startet man von der hier aus eine kleine Sightseeing-Tour. Zunächst Richtung Grenze, wo die Wasseruhr, das alte Gradierwerk (eine Anlage zur Salzgewinnung) sowie das Grenztor einige schöne Fotomotive bieten.
Danach lohnt sich ein Besuch in der historischen Altstadt. Hier steht das „Umgedrehte Haus“. Von dort sind es nur ein paar Gehminuten zum Turm der Lutherkirche, der auch ein Café beherbergt. Vom Turm aus kann man direkt zum Swinemünder Kurpark und zur Engelsburg spazieren. In der preußischen Befestigungsanlage (erbaut 1858) ist neben einer Ausstellung auch ein Café zu finden.
Geschichtsinteressierte sollten noch ein kleines Stück weiter, Richtung Norden gehen. Hier gibt es weitere historische Befestigungsanlagen entlang des Flusses Swina zu besichtigen. Ein Stückchen weiter Richtung Meer, am äußersten Nordzipfel der Stadt, steht die „Mühlenbake“, ein Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert, Wahrzeichen der Stadt und beliebtes Fotomotiv.

Touristen besuchen die Mole mit der Mühlenbake in Swinoujscie (Swinemünde) auf der polnischen Seite der Insel Usedom.
Stefan Sauer/dpaDie Steine, die hier zur Befestigung der Mole verwendet wurden, stammen übrigens vom Vinetariff vor Koserow. Ursprünglich hatte man angenommen, dass die Felsformationen vor Koserow zur sagenumwobenen, versunkenen Stadt Vineta gehören könnten. Um das Jahr 1818 herum wurden die Steine allerdings aus dem Meer gehoben (was heute verboten ist), um damit die Molen in Swinemünde zu befestigen. Nachdem man die Steine aus dem Meer gehoben hatte, war klar, dass es sich um natürliche Formationen aus der Eiszeit handelt.
Hier kann man die Mole mit der Mühlenbake virtuell erkunden:


