Tesla
: Oberverwaltungsgericht prüft Antrag von Umweltschützern

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg prüft seit Donnerstag die Klage von zwei Umweltverbänden. Es geht um die Rodungen von einem Kiefernwald auf dem Gelände der Tesla-Fabrik in Grünheide. Derzeit ruhen die Arbeiten.
Von
Beate Bias
Grünheide
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Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) wird an diesem Freitag keine Entscheidung zu den Rodungen auf dem Gelände der neuen Tesla-Fabrik in Grünheide fällen. Das bestätigte am Nachmittag OVG-Pressesprecherin Christiane Scheerhorn. Nach ihren Angaben ist auch am Montag mit keiner Entscheidung zu rechnen. Auf die Frage, warum das Gericht einen ähnlichen Fall im Februar dieses Jahres kurzfristiger entschieden hat, sagte die Sprecherin, dass im Frühjahr andere Bedingungen galten. Damals stand die Brutzeit bevor. Hätte das OVG sich längere Zeit genommen, hätten die Bäume wegen geltener Fristen zur Brutzeit nicht mehr gefällt werden dürfen.