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: Wie Multi-Organ-Chips Tierversuche verhindern

Die Multi-Organ-Chips der Berliner Firma TissUse können menschliche Organe nachbilden und sind damit eine Alternative für Tierversuche in der Kosmetik- und Pharmaindustrie. Tierschützer unterstützen die Entwicklung. Doch die Politik tut sich noch schwer.
Von
Kerstin Bechly
Berlin
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  • Theoretisch soll es in der EU in der Kosmetikindustrie keine Tierversuche mehr geben. Für neue Produkte sind sie dennoch weiterhin vorgeschrieben (Symbolbild).

    Theoretisch soll es in der EU in der Kosmetikindustrie keine Tierversuche mehr geben. Für neue Produkte sind sie dennoch weiterhin vorgeschrieben (Symbolbild).

    Jan-Peter Kasper/dpa
  • Kleines Wunder: Der Humimic Chip2 von TissUse verbindet zwei Organe – in diesem Beispiel Darm und Leber - in einem geschlossenen Kreislauf miteinander. Mikropumpen sorgen durch Druck und Vakuum auf einer Membran dafür, dass die enthaltene Nährstofflösung pulsierend durch den Kreislauf zirkuliert.

    Kleines Wunder: Der Humimic Chip2 von TissUse verbindet zwei Organe – in diesem Beispiel Darm und Leber - in einem geschlossenen Kreislauf miteinander. Mikropumpen sorgen durch Druck und Vakuum auf einer Membran dafür, dass die enthaltene Nährstofflösung pulsierend durch den Kreislauf zirkuliert.

    TissUse GmbH
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