Zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) erweitert der Landkreis Oder-Spree die Restriktionszonen. Das wurde am Dienstagabend mitgeteilt. Damit sei ab diesem Mittwoch der überwiegende Teil des Landkreises Oder-Spree von Maßnahmen zur Eingrenzung der Tierseuche betroffen.
Eingerichtet wird ein weiteres sogenanntes Kerngebiet im Süden des Landkreises, das eingezäunt ist und in dem sehr strikte Maßnahmen wie ein Jagdverbot und Verbot des Betretens von Wäldern und offenen Flächen gelten.

Pufferzone mit Hausschweinen wird ebenfalls erweitert

Außerdem wird das benachbarte gefährdete Gebiet mit nicht ganz so scharfen Regeln erweitert ebenso wie die seuchenfreie Pufferzone, in der die Hausschweine abgesondert werden müssen. Die Pufferzone reicht nun im Südwesten des Landkreises bis an die Kreisgrenze und endet an der nördlichen Kreisgrenze vor der Stadt Fürstenwalde/Spree.
Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich, für Wild- und Hausschweine fast immer tödlich. Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wie vor frei von der Afrikanischen Schweinepest. Es gibt keine Möglichkeit, die Schweine vorbeugend zu impfen.
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