Tödlicher Unfall auf A13
: Mann stirbt bei Messarbeiten auf der Autobahn

UPDATE 29.04.2026, 15.30 Uhr: Ein Mann stirbt bei Messarbeiten auf der Autobahn A13, als ein Auto in den gesicherten Bereich fährt. Die Polizei ermittelt zum genauen Hergang.
Von
dpa
Potsdam
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In Brandenburg ist es auf der Autobahn A13 zu einem schweren Verkehrsunfall mit Todesfolge gekommen. (Symbolfoto)

Soeren Stache/dpa
  • Mann stirbt bei Messarbeiten auf der A13 zwischen Baruth und Staakow.
  • Ein Auto fuhr in den gesicherten Baustellenbereich und erfasste ihn – er starb.
  • Der Unfall geschah am frühen Nachmittag in Richtung Dresden.
  • Die Autobahn blieb offen, Verkehr konnte an der Unfallstelle vorbeifahren.
  • Polizei ermittelt zum genauen Hergang, Details zur Ursache sind offen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem tödlichen Unfall an einer gesperrten Baustelle auf der Autobahn A13 hat die Polizei das Auto und den Führerschein des Fahrers beschlagnahmt. Es werde ein Unfallgutachten von Sachverständigen erstellt.

Möglicherweise sei es auch notwendig, den Unfall noch einmal nachzustellen, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Süd in Cottbus am Mittwoch (29. April 2026).

Am Dienstag (28. April 2026) war der 51-Jährige in einem Sprinter der Marke Mercedes demnach „mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit“ auf einer gesperrten Spur in den Baustellenbereich zwischen Baruth und Staakow (Landkreis Dahme-Spree) gefahren und hatte einen Bauarbeiter erfasst. Der 38-Jährige sei gemeinsam mit einem Kollegen gerade mit Vermessungstätigkeiten beschäftigt gewesen.

Unfallgutachter und das Amt für Arbeitsschutz sind eingeschaltet

Die zufällig vorbeifahrende Besatzung eines Rettungswagens versuchte noch, den Mann zu reanimieren. Dieser erlag jedoch noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Im Zuge der Unfallaufnahme wurde die Dekra zur Beweissicherung beauftragt und auch das Landesamt für Arbeitsschutz prüfte die Situation vor Ort. Wegen der Landung eines Rettungshubschraubers kam es kurzfristig zur Sperrung der Richtungsfahrbahn. Der Unfallfahrer wurde vernommen; nun ermittelt die Kriminalpolizei.

Zunächst hieß es, die Autobahn Richtung Dresden hätte nicht gesperrt werden müssen; der Verkehr habe an der Unfallstelle vorbeifahren können. Details zum Unfallhergang und zur Ursache waren da noch nicht bekannt.

Im Bereich des Unfalls wird die Straße derzeit erneuert. Wie schnell der Fahrer war und warum er in dem Bereich unterwegs war, werde untersucht, hieß es von der Polizei. Ein Drogen- und Alkoholtest wurde angeordnet. Unfallgutachter und das Amt für Arbeitsschutz sind eingeschaltet.