Unfall in Berlin-Marzahn
: Carsharing-Auto kracht gegen Baum, 19-Jähriger stirbt

UPDATE 12.15 Uhr: In Berlin-Marzahn ist ein Carsharing-Auto gegen mehrere Bäume gefahren. Das Auto wurde dabei regelrecht zerrissen. Der 19-jährige Fahrer starb noch an der Unfallstelle.
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Berlin
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Schwerer Unfall in Berlin-Marzahn: Ein Carsharing-Audi prallte gegen mehrere Bäume. Die Feuerwehr musste beide Insassen mit schwerem Gerät befreien. Ein Mensch starb noch an der Unfallstelle.

Schwerer Unfall in Berlin-Marzahn: Ein Carsharing-Audi prallte gegen mehrere Bäume. Die Feuerwehr musste beide Insassen mit schwerem Gerät befreien. Ein Mensch starb noch an der Unfallstelle.

John Boutin
  • Schwerer Unfall in Berlin-Marzahn: Carsharing-Audi prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen Bäume.
  • Fahrzeug wurde auseinandergerissen, ein Insasse starb noch am Unfallort, ein weiterer schwer verletzt.
  • Motorblock und Fahrzeugteile lagen bis zu 50 Meter verstreut auf der Straße.
  • Unfallursache unklar, Zeugen berichten von stark überhöhter Geschwindigkeit.
  • Straße blieb stundenlang gesperrt, Polizei ermittelt mit Unterstützung von Sachverständigen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein verheerender Unfall hat in der Nacht zu Dienstag (11. November) den Blumberger Damm in Berlin-Biesdorf in ein Trümmerfeld verwandelt. Ein hochmotorisierter Audi eines Carsharing-Anbieters krachte kurz nach Mitternacht mit enormer Wucht gegen mehrere Bäume, überschlug sich und wurde dabei regelrecht auseinandergerissen. Für den 19-jährigen Fahrer kam jede Hilfe zu spät.

Nach Angaben der Berliner Feuerwehr hatte das Fahrzeug selbst über sein Notrufsystem Alarm ausgelöst. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, bot sich ihnen ein Bild massiver Verwüstung: Mehrere Bäume waren komplett abgebrochen, der Audi lag seitlich auf einer begrünten Fläche in der Mitte beider Fahrbahnen, der Motorblock lag herausgerissen und rund zehn Meter entfernt vom Auto auf der Asphaltstraße. Fahrzeugteile lagen bis zu 50 Meter vom Unfallauto entfernt.

Der technische Dienst der Berliner Feuerwehr rückte mit schwerem Gerät an, um die beiden eingeklemmten Insassen zu befreien. Auch die Besatzung des Rettungshubschraubers „Christoph Berlin“ aus dem nahegelegenen Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn wurde per Polizeifahrzeug zur Einsatzstelle gebracht.

Unfall in Berlin-Marzahn endet tödlich

Wie Torsten Vollbrecht vom Pressedienst der Berliner Feuerwehr vor Ort mitteilte, erlitten die beiden Insassen in Folge des Unfallgeschehens lebensbedrohliche Verletzungen. „Eine Person wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein nahes Krankenhaus transportiert, eine weitere Person verstarb auch nach notärztlicher Behandlung am Unfallort“, so der Feuerwehrsprecher.

Nach Polizeiangaben soll es sich bei dem Toten um den 19-jährigen Fahrer des Carsharing-Autos handeln. Sein 20-jähriger Beifahrer befinde sich weiterhin in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus.

  • Der Motorblock wurde bei dem Unfall herausgerissen und lag rund zehn Meter vom Auto entfernt auf der Straße.

    Der Motorblock wurde bei dem Unfall herausgerissen und lag rund zehn Meter vom Auto entfernt auf der Straße.

    Dennis Lloyd Brätsch
  • Bei dem Unfall wurden die beiden Insassen im Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr musste sie befreien.

    Bei dem Unfall wurden die beiden Insassen im Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr musste sie befreien.

    Dennis Lloyd Brätsch
  • Die Fahrbahn glich einem Trümmerfeld. Sogar das Lenkrad lag mehrere Meter vom Auto entfernt auf einer Grünfläche.

    Die Fahrbahn glich einem Trümmerfeld. Sogar das Lenkrad lag mehrere Meter vom Auto entfernt auf einer Grünfläche.

    Dennis Lloyd Brätsch
  • Ermittler der Polizei sicherten Spuren an der Unfallstelle, die sich über mehrere hundert Meter erstreckte.

    Ermittler der Polizei sicherten Spuren an der Unfallstelle, die sich über mehrere hundert Meter erstreckte.

    Dennis Lloyd Brätsch
  • Das Auto blieb nach dem Aufprall auf der Seite liegen.

    Das Auto blieb nach dem Aufprall auf der Seite liegen.

    Dennis Lloyd Brätsch
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Was zu dem Unfall führte, ist noch unklar. Zeugen berichten jedoch, dass das Duo zuvor mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über den nebligen Blumberger Damm gerast sein soll. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge kam der Wagen auf Höhe des Sicherstellungsgeländes der Polizei Berlin nach links von der Fahrbahn ab, raste über einen Grünstreifen, touchierte einen Baum und krachte anschließend in mindestens drei weitere, bevor er seitlich zum Liegen kam.

Die Straße blieb für die aufwändige Spurensicherung stundenlang zwischen der Cecilienstraße und dem Buckower Ring bis 8 Uhr gesperrt. Neben Einsatzkräften der Feuerwehr waren Unfallermittler, Kriminaltechniker und ein Sachverständiger der Dekra vor Ort. Die Polizei ermittelt nun zur genauen Unfallursache. Das Mietauto wurde sichergestellt, teilte die Polizei mit.