Totes Baby in Berlin gefunden: Nach Fund von totem Säugling Verdächtige ermittelt

Ein Passant hatte am Mittwoch im Hinterhof einer Berliner Hochhaussiedlung das tote Neugeborene entdeckt.
Annette Riedl/dpa- In Berlin wurde in einer Hochhaussiedlung ein totes Neugeborenes gefunden.
- Staatsanwaltschaft ermittelte eine Verdächtige: Es soll eine Jugendliche sein.
- Ihr Alter bleibt aus Persönlichkeitsschutz geheim, sie kam in Krankenhaus-Obhut.
- Fundort: Thermometersiedlung in Lichterfelde – das Baby lag sichtbar im Hof.
- Notarzt stellte den Tod fest, Mordkommission und Kriminaltechnik ermitteln.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach dem Fund eines toten Säuglings in einer Berliner Hochhaussiedlung hat die Staatsanwaltschaft eine Verdächtige ermittelt. Es handele sich um eine Jugendliche, teilten die Staatsanwaltschaft und die Polizei in einer gemeinsamen Erklärung mit.
Das Alter der Jugendlichen werde aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht mitgeteilt, hieß es auf Nachfrage. Die Jugendliche wurde demnach in die Obhut eines Krankenhauses übergeben.
Ein Passant hatte im Hinterhof der Wohnsiedlung am Mittwoch das tote Neugeborene entdeckt. Der sehr junge Säugling sei sichtbar in einem Hof im Stadtteil Lichterfelde gefunden worden, sagte eine Polizeisprecherin. Das Baby lag demnach auf dem Boden. Es sei wohl nur mehrere Stunden, höchstens einen Tag alt gewesen, teilte ein Polizeisprecher dem „Tagesspiegel“ mit. „Die Nabelschnur hing noch dran“, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der dpa.
Notarzt konnte nur gefundenen Tod des Babys feststellen
Die Mordkommission und Kriminaltechnik waren vor Ort und ermitteln zu dem Tod des Kindes. Der Fundort liegt in der sogenannten Thermometersiedlung in Lichterfelde im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Weitere Angaben etwa „zu den genauen Umständen der Auffindesituation“ wollte die Polizei zunächst nicht machen.

Die Mordkommission und Kriminaltechnik waren vor Ort und ermitteln zu dem Tod des Kindes.
Annette Riedl/dpaDer Fundort wurde mit Flatterband weiträumig abgesperrt. Um kurz nach 9.30 Uhr sei der Rettungsdienst der Feuerwehr alarmiert worden, hieß es. Ein Notarzt habe aber nur noch den Tod des Neugeborenen feststellen können.