über die Finanzlücke des BER
: Posse beim BER geht weiter

Der BER hat eine Finanzierungslücke bis 2023 von bis zu 1,8 Milliarden Euro.
Von
Dorothee Torebko
Berlin
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Doro Torebko

MOZ/Josephin Hartwig

Wirtschaftsprüfern zufolge ist die Flughafengesellschaft ein „akuter Sanierungsfall“, sie braucht nach der Eröffnung bis 2023 etwa 1,8 Milliarden Euro zusätzlich. Das hat nicht nur mit Corona zu tun. Die Finanzlage war schon vorher schlecht, das Virus beschleunigt den Trend jedoch.

Das Schwierige: Nun hat die Flughafengesellschaft ihr Schicksal nicht in der eigenen Hand. Experten rätseln, wann sich der Flugverkehr wieder erholen wird. Die meisten haben 2020 schon abgeschrieben, andere gehen von einer vollständigen Erholung erst 2022 aus. Für den BER ist das eine Katastrophe. Er wird zwar den Verkehr langsam hochfahren können im Oktober, profitabel wird er nicht.