Weihnachtsmarkt Berlin: Tödlicher Unfall – Gondel reißt Mitarbeiter in den Tod

Ein Riesenrad auf einem Weihnachtsmarkt. Am Sonntag ist ein Mitarbeiter eines Fahrgeschäftes in Berlin tödlich verunglückt. Er wurde von einer Gondel am Kopf getroffen. Die Polizei ermittelt gegen den Vorarbeiter des Fahrgeschäftes. (Symbolbild)
Christoph Soeder/ dpa- Mitarbeiter stirbt nach Unfall auf Berliner Weihnachtsmarkt.
- Gondel traf den 20-Jährigen am Kopf.
- Polizei ermittelt gegen 46-jährigen Vorarbeiter.
- Sicherheitsmängel am Fahrgeschäft festgestellt.
- Landesamt prüft Fahrgeschäft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts, der auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin-Lichtenberg von der herunter schnellenden Gondel einer Riesenschaukel am Hinterkopf getroffen wurde, ist tot. Der 20-Jährige erlag am Sonntagvormittag in einer Klinik seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte.
Ein Fachkommissariat ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge gegen den 46 Jahre alten Vorarbeiter.
War mangelnder Arbeitsschutz Grund für den Unfall in Berlin?
Der 20-Jährige hatte sich am Mittwochabend laut Polizei versehentlich in den Schwenkbereich des Fahrgeschäfts begeben. Er fiel nach dem Schlag zu Boden und war sofort bewusstlos.
Ein Besucher des Weihnachtsmarkts im Bezirk Lichtenberg zog den Mann nach dem Unglück aus dem Gefahrenbereich. Mehrere Menschen leisteten Erste Hilfe. Der 20-Jährige wurde in eine Klinik gebracht, wo er auf der Intensivstation behandelt wurde.
Die Polizei stellte fehlende Sicherheitsvorkehrungen an dem Fahrgeschäft fest. So gab es keine Barriere zwischen dem Arbeits- und dem Schwenkbereich. Das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit wollte das Fahrgeschäft überprüfen.
