Unfall in Berlin: Mann stirbt bei Abrissarbeiten in Zehlendorf

Ein Feuerwehrmann holt eine Leiter vom Dach eines Einsatzfahrzeugs. Die Feuerwehr in Berlin ist mit einem Großaufgebot in Zehlendorf im Einsatz. Dort soll ein Mann verschüttet worden sein. (Symbolbild)
Philipp von Ditfurth/dpaBei Abrissarbeiten in Berlin-Zehlendorf ist nach Angaben der Feuerwehr ein Mann getötet worden. Er sei am Mittwoch (22. November) von einer einstürzenden Giebelwand getroffen und verschüttet worden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Ein hinzugerufener Notarzt habe nur noch den Tod des Mannes feststellen können.
Die Feuerwehr geht davon aus, dass es sich bei dem Toten um einen Bauarbeiter handelt. Drei weitere Menschen, die sich auf der Baustelle befunden hätten, würden behandelt. „Sie sind körperlich nicht verletzt, stehen aber unter dem Eindruck des Geschehens“, sagte der Feuerwehrsprecher.
Nach seinen Angaben wurde die Feuerwehr gegen 9 Uhr zu der Unglücksstelle in der Schopfheimer Straße gerufen. Dort seien Abriss- und Bauarbeiten an einem dreigeschossigen Einfamilienhaus erfolgt. Wegen der Arbeiten sei das Gebäude derzeit nicht bewohnt. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben zunächst mit mehr als 60 Kräften vor Ort, später waren noch rund 30 an den Bergungsarbeiten beteiligt. Diese gestalteten sich kompliziert.
Ein Fachberater des Technischen Hilfswerks war vor Ort und prüfte die Statik des Hauses, während Feuerwehrleute versuchten, die Leiche des verunglückten Bauarbeiters zu sichern. Gegen 12.30 Uhr sei der tote Mann geborgen worden, erklärte der Feuerwehrsprecher. Angaben zum Alter des Mannes oder zum genauen Hergang des Unglücks konnte er zunächst nicht machen.
Nach Angaben des Sprechers beendete die Feuerwehr ihren Einsatz gegen 13.00 Uhr. Die Bauaufsicht prüft nun, wie es zu dem tödlichen Unglück kam.

