Unfall in Berlin: Mutter und Kind angefahren – Zweijähriger gestorben

Bei einem Unfall in Berlin-Lichtenberg wurden eine 29-jährige Mutter und ihr zweijähriges Kind von einem Auto erfasst. (Symbolbild)
Jens Kalaene/dpa- Mutter (29) und zweijähriger Sohn auf Zebrastreifen in Berlin-Lichtenberg von Auto erfasst.
- Kind lebensgefährlich verletzt, notoperiert; Mutter stationär im Krankenhaus.
- Unfall ereignete sich am 18. August vor Supermarkt an der Ecke Einbecker-/Lincolnstraße.
- 84-jähriger Autofahrer im Fokus der Ermittlungen, genaue Unfallursache noch unklar.
- Polizei leistete Erste Hilfe, bevor Rettungskräfte eintrafen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem schweren Verkehrsunfall ist ein zweijähriger Junge in Berlin im Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei mit. Das Kind war am Montag mit seiner Mutter auf einem Fußgängerüberweg von einem Auto erfasst worden. Ein 84-jähriger Autofahrer war nach Zeugenangaben mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über den Zebrastreifen gerast und hatte dabei das Kind im Kinderwagen und seine 29-jährige Mutter verletzt.
Beide waren nach dem Unfall in Berlin-Lichtenberg notoperiert worden, die Mutter überlebte schwer verletzt und ist nach Polizeiangaben nicht mehr in Lebensgefahr. Das Kind erlag den schweren Verletzungen.
Der Mann blieb unverletzt. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und rücksichtslosen Fehlverhaltens an Fußgängerüberwegen ermittelt. Das Fahrzeug und der Kinderwagen wurden aus Ermittlungsgründen sichergestellt, wie einer Polizeisprecherin berichtete.
Ähnliche Unfälle in Berlin in der Vergangenheit
In Berlin kam es zuletzt immer wieder zu tödlichen Unfällen wegen Fahrens mit überhöhter Geschwindigkeit. Im Juni starb eine Fußgängerin bei einem verbotenen Autorennen in Berlin-Oberschöneweide. Ein 33-Jähriger war mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Straße An der Wuhlheide unterwegs, als er die Frau mit seinem Wagen erfasste, wie die Polizei damals mitteilte. Die 65-Jährige wurde durch den Aufprall 30 Meter durch die Luft geschleudert. Einsatzkräfte versuchten noch vergeblich, die Frau zu reanimieren.
Im vergangenen Jahr hatte ein 84-Jähriger in Berlin-Mitte die Busspur befahren. Statt der dort erlaubten 30 Kilometer pro Stunde soll er auf 70 bis 90 Kilometer pro Stunde beschleunigt haben. Er war dann weiter auf einem markierten Radweg gefahren, um im Stau stehende Fahrzeuge zu überholen. Mit 89 Kilometern pro Stunde erfasste er eine Mutter und ihren im Kinderwagen sitzenden Sohn, die die Straße überqueren wollten. Beide starben kurz danach im Krankenhaus.