Unwetter in Brandenburg: Feuerwehr meldet nur wenige Einsätze ohne größere Schäden

Ein Blitz leuchtet am späten Abend über der Landschaft. Die angekündigten Unwetter sind in Brandenburg eher glimpflich abgegangen. (Symbolfoto)
Patrick Pleul/dpa- Unwetter mit Gewitter und Starkregen fielen in Brandenburg glimpflich aus, keine Verletzten.
- Feuerwehr meldete wenige Einsätze: teils abgebrochene Baumkronen und ein umgestürzter Baum.
- Lausitz-Leitstelle zählte bis zum Freitagabend 13 Einsätze – keine größeren Schäden.
- In Berlin prallte eine S-Bahn der Linie S1 gegen einen Baum, die Frontscheibe splitterte.
- Blitzeinschlag in Pankow störte S-Bahn-Verkehr: Verspätungen und Ausfälle auf S1, S2, S8, S85.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die angekündigten Unwetter mit Starkregen, Gewitter und schweren Windböen sind in Brandenburg eher glimpflich abgegangen. Feuerwehr und Polizei berichteten von mehr als zwei Dutzend Einsätzen ohne größere Schäden. Verletzte gab es nicht. Die Gewitter zogen vom Westen über den Süden bis zum Osten des Landes hinweg.
Meist kamen die Einsatzkräfte wegen umgestürzter Bäume zu Hilfe, wie die Leitstellen Lausitz, Oderland und Brandenburg berichteten.
Ein Sprecher der Leitstelle Lausitz in Cottbus sagte, es habe bis zum Freitagabend 15 Einsätze gegeben - teils wegen abgebrochener Baumkronen und wegen eines umgestürzten Baumes auf einer Straße. „Es hat sich als nicht ganz so schlimm dargestellt“, sagte ein Sprecher. Die Leitstelle ist für die Stadt Cottbus und die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster zuständig.
Der Deutsche Wetterdienst hatte am Freitag, 17. Juli 2026, vor zum Teil sehr kräftigen Schauern und Gewittern mit Hagel, Starkregen und schweren Sturmböen gewarnt. Für mehrere Landkreise wurden Unwetterwarnungen herausgegeben, teils auch vor extremem Gewitter mit Blitzschlägen, umstürzenden Bäumen, möglichen Schäden an Gebäuden und Überflutungen gewarnt.
S-Bahn-Zug prallt gegen Baum in Berlin
In der Stadt Frankfurt (Oder) und den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland fuhren die Feuerwehren zu elf Einsätzen, meist umgestürzte Bäume. In Rabenstein/Fläming kamen die Einsatzkräfte nach Angaben eines Sprechers der Leitstelle Brandenburg zu Hilfe, weil Wasser in den Keller eines Hauses eingedrungen war.
In Brandenburg an der Havel und den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming zählte die Leitstelle nach Angaben eines Sprechers bisher zwei vollgelaufene Keller und zwei umgestürzte Bäume.
In Berlin haben starke Gewitter am Freitagabend zu einem Unfall eines S-Bahn-Zuges mit rund 100 Fahrgästen geführt. Wegen eines umgestürzten Baumes prallte der S-Bahn-Zug der Linie S1 im S-Bahnhof Sundgauer Straße gegen einen herabhängenden Baum. Die Fahrgäste mussten laut Bundespolizei ausharren, bis der Zug weiterfahren konnte. Bei dem Zusammenstoß splitterte die Frontscheibe.

Ein Baum stürzt in Berlin auf die S-Bahn Gleise.
Christoph Soeder/dpa„Nach jetzigem Stand ist es so, dass keiner verletzt wurde“, sagte Dienstgruppenleiter Thorsten Peters von der Bundespolizei. Der Zugverkehr der Linie S1 war zwischen Zehlendorf und Botanischer Garten unterbrochen. Nach etwas mehr als einer Stunde fuhren die Züge wieder. „Die Strecke ist wieder freigegeben“, sagte ein Sprecher.
Die Fahrgäste übten sich in Geduld, wie Ilija Rankic schilderte: „Dann saßen wir halt eine ganze Weile da und haben gewartet, dass was passiert.“
Blitzeinschlag in Pankow
In Pankow führte ein Blitzeinschlag nach Angaben der S-Bahn zu Verspätungen, Ausfällen und Einschränkungen. Betroffen waren die Linien S1, S2, S8 und S85. Wie lange die Beeinträchtigungen dauern sollten, war nach Angaben eines Sprechers zunächst unklar.
Die S2 fuhr nur zwischen Lichtenrade und Potsdamer Platz im Zehn-Minuten-Takt. Die S85 verkehrte zunächst nur zwischen dem Flughafen BER und dem Treptower Park. Von dort bis Pankow sollten Fahrgäste die S8 benutzen.
