Unwetter in Brandenburg
: Gewitter und Starkregen – Wasser im Keller, Straße überflutet – wo die Feuerwehr gefragt war

In der Nacht zu Freitag sind mehrere Gewitter über Brandenburg hinweggezogen, die oft starken Regen mit sich brachten. Das sorgte unter anderem in Erkner und Schöneiche für Einsätze.
Von
Markus Kluge
Frankfurt (Oder)
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Über Brandenburg regnete es in der Nacht zu Freitag stellenweise heftig. Die Feuerwehr war unter anderem in Erkner im Einsatz (Symbolbild).

Martin Stralau

Der Deutsche Wetterdienst hatte für Teile Brandenburgs für die Nacht zu Freitag vor Gewitter mit Starkregen, Windböen und Blitzschlag gewarnt. Während im Bereich der Regionalleitstelle Nordwest, die die Einsätze von Feuerwehren und Rettungsdienst im Havelland, in Ostprignitz-Ruppin, in der Prignitz und in Potsdam koordiniert, Feuerwehrleute lediglich ein paar vom Wind abgerissene Äste beseitigen mussten, hatten die Kollegen im Osten mehr zu tun.

Zwei Keller in Erkner unter Wasser

Laut der Regionalleitstelle Oderland (Frankfurt, Oder-Spree und Märkisch-Oderland) konzentrierten sich die Einsätze auf den Raum Erkner. Die Niederschlagsmengen sollen dort bei mehr als 20 Liter pro Quadratmeter gelegen haben. In Erkner waren zwei Keller mit Wasser vollgelaufen. Die Feuerwehr half dort beim Abpumpen des Wassers. In Schöneiche wurde zudem die Straße Grüner Weg überflutet.

Die Strecke war laut Kenntnis der Leitstelle zwar noch befahrbar, die Feuerwehr pumpte aber auch dort am Freitagmorgen noch das Wasser ab. Ähnliche Meldungen gab es auch aus den benachbarten Berliner Bezirken. Die S-Bahnunterführung am Bahnhof Köpenick war überflutet worden, Straßen standen unter Wasser, weshalb auch der Straßenbahn-Verkehr eingeschränkt war.

Die Regionalleitstelle Nordost (Oberhavel, Barnim und Uckermark) verzeichnete zehn Einsätze aufgrund der Wetterlage – unter anderem überflutete Fahrbahnen und abgeknickte Bäume. Die meisten Einsätze gab es in der Uckermark, wo wetterbedingt sechsmal die Hilfe der Feuerwehr nötig war, in Oberhavel waren die Einsatzkräfte einmal und im Barnim dreimal gefragt.

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