Camping-Urlaub 2025: Die beliebtesten Campingplätze in Brandenburg – Infos und Preise

Urlaub im Familienpark Senftenberger See — die Zahl der Übernachtungen auf Campingplätzen in Brandenburg hat sich seit 2010 kontinuierlich erhöht. Woran liegt das?
Patrick Pleul/dpa- Camping in Brandenburg boomt, besonders an Gewässern.
- 2024: 10,134 Millionen Übernachtungen, 1,347 Millionen auf Campingplätzen.
- Spreewald, Potsdam und Rheinsberg sind beliebte Ziele.
- Campingplätze „Himmelreich“, „Camp Casel“ und „Buntspecht“ in Europas Top 100.
- Durchschnittspreis für Camping in Brandenburg: 27,02 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Camping boomt. Auch in Brandenburg. Fernab von Hotels, Pensionen oder Gästehäusern zu übernachten, das entdecken immer mehr Menschen für sich. Sie wollen unabhängig, frei, mobil sein – und mit einer rollenden Ferienunterkunft auf vier Rädern unterwegs oder einfach ihr Zelt aufschlagen. Die 181 Campingplätze Brandenburgs sind gut gebucht. Die Saison-Übernachtungszahlen zeigen steil nach oben.
Von den insgesamt – bis zum August – rund 10,134 Millionen Übernachtungen im Jahr 2024 entfielen 1,347 Millionen auf Gäste, die auf einem der Campingplätze im Land entspannten. Wie Birgit Kunkel von der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH (TMB) informiert, war 2014 erstmals bei den Übernachtungen die Millionenmarke geknackt worden. Das bislang erfolgreichste Jahr war das vorige, da kamen im Laufe der gesamten Saison erstmals mehr als 1,5 Millionen Touristen mit Zelten, Wohnwagen, Sack und Pack ins Brandenburgische.
Camping 2025 in Brandenburg: 181 Zeltplätze
Standen 2014 noch 169 Areale fürs Zelten mit 40.540 Schlafgelegenheiten parat, sind es inzwischen 46.772 Übernachtungsmöglichkeiten auf 181 Plätzen – von denen wiederum 90 Prozent in der direkten Nachbarschaft von Gewässern liegen.
Für das Jahr 2023 ist erfasst, dass von den 14,25 Millionen Schlafgästen des Landes rund elf Prozent einen der Zeltplätze für ihre Bettstatt wählten, in etwa ebenso viele, wie in Vorsorge- und Rehakliniken des Landes Erholung suchten. Und: 13 Prozent stiegen in Jugendherbergen, Erholungs-, Ferien- und Schulungsheimen ab. Weitere 15 Prozent entscheiden sich für Ferienhäuser und -wohnungen. Hotels, Pensionen und Gasthöfe nahmen 50 Prozent aller Besucher auf.
Besonders geschätzt in Brandenburg: Natur und Platz am Wasser
Der wachsende Trend zu Naturnähe und mehr Achtsamkeit im Alltag würde sich auch bei den Urlaubern bemerkbar machen und zeige sich in dem ungebrochenen Interesse an einem Erholungsaufenthalt in der Natur, wurde gerade auf einem Branchentreff in Potsdam resümiert.
Dabei hat sich herauskristallisiert: Angler kommen viel in der Vor- und Nachsaison, Familien in den Schulferien, sagt Ellen Rußig, die stellvertretende Vorsitzende des Landestourismusverbandes Brandenburg.

Auch Angler nutzen gerne Zeltplätze in Brandenburg. Vor allem in der Vor- und Nachsaison campen sie am Rand von Gewässern.
Patrick Pleul/dpaSpreewald, Potsdam und Rheinsberg beliebt bei Campern
Das bestätigt der Bundesverband der Campingwirtschaft Deutschland. Besonders der Spreewald, Potsdam und Rheinsberg im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gehören zu den präferierten Zielen.
So übernachteten auf den 22 Campingplätzen des Spreewaldes in diesem Jahr bereits 368.162 Menschen, 238.785 Urlauber peilten das Lausitzer Seenland an. Auch im Havelland (193.544 Camper) und der Uckermark (150.732 Gäste) gingen die Zahlen nach oben. Ebenso beliebt: das Seenland Oder-Spree mit 129.322 Zeltplatznutzern bereits.
Die TMB hat gerade eine Rangliste publiziert, die die beliebtesten Plätze auflistet und dabei auf eine Befragung des Reise- und Buchungsportals camping.info zurückgegriffen. Dessen Mitarbeitende hatten die Suchanfragen von über neun Millionen Portalbesuchern ausgewertet und aus mehr als 120 Millionen Nachfragen eine Rangliste für das Bundesland Brandenburg erstellt.
Ganz vorn: Das „Himmelreich“ in Caputh (Havelland), gefolgt vom Feriendorf Camp Casel in Drebkau (Lausitzer Seenland) und dem Campingpark Buntspecht in Stechau-Ferchesar (Havelland). Auch bemerkenswert laut TMB: Alle drei Plätze sind in den Top 100 der gefragtesten Plätze Europas gelistet. Himmelreich auf Platz 33, Camp Casel auf 76 und Buntspecht auf der 88.
6 Plätze in Brandenburg unter 100 Besten von Deutschland
Auch der Deutsche Automobilclub (ADAC) hat sich über sein Campingportal PiNCAMP ein Bild zum Zelten in Brandenburg gemacht – und dabei das Bundesland mit sechs deutschlandweit besonders gefragten Arealen auf dem 6. Platz im Ranking der Bundesländer. (Angeführt wird die Liste von Bayern mit 17 besonders gefragten Plätzen.)
Und welches sind nun laut ADAC die umschwärmtesten Plätze? Zu den 100 gefragtesten in der gesamten Bundesrepublik gehören auf Platz 38 der Königliche Campingpark Sanssouci in Potsdam und der Familienpark Senftenberger See im Lausitzer Seenland auf Position 43. Das Eurocamp Spreewaldtor wurde 60., Erlebnis Camping Lausitz landete auf Rang 75. Strandbad und Camping (91.) und der Komfortcamping Senftenberger See im Lausitzer Seenland (99.) kamen ebenfalls unter die besten 100.
Durchschnittspreis für Camperpaar in Brandenburg: 27,02 Euro
Und was kostet es, das Zelt aufzustellen oder den Wohnwagen? Auch das ist zum Herbst 2024 hin untersucht worden – unter anderem vom Portal camping.info. Für die gesamte Bundesrepublik wurde ein Durchschnittspreis von 27,52 Euro ausgerechnet. Brandenburg kam mit durchschnittlich 27,02 Euro auf Platz 8, zusammengezählt jeweils für zwei Personen in der Hauptsaison inklusive Stellplatz, Caravan, Strom und Ortstaxe. Der teuerste Campingplatz liegt in Hamburg und verlangt 40,74 Euro. Am günstigen ist aktuell Camping in Thüringen. Das Bundesland ist Schlusslicht in der Preisliste und verlangt 23,23 Euro.



