Im Prozess um den Schmuggel von rund 1,2 Tonnen Elfenbein hat das Gericht einen 50-jährigen Mann zu einer Strafe von einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung verurteilt. Drei Monate gelten wegen langer Verfahrensdauer als vollstreckt, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag nach der Urteilsverkündung sagte.

Angeklagter wollte Elfenbein nach Vietnam schmuggeln

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte rund 500 Kilogramm Elfenbein von Deutschland nach Vietnam schmuggeln wollte (Az.: 23 KLs 40/19). In von ihm angemieteten Werkstätten soll er außerdem Stoßzähne sowie Maschinen zur Verarbeitung gelagert haben. Der 50-jährige Hesse ist daher wegen Verstößen gegen das Bundesnaturschutzgesetz verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.