Den Führerschein zu machen ist in Berlin und Brandenburg deutlich teurer geworden. Im Oktober mussten Berliner Fahrschüler 20 Prozent mehr bezahlen als vor einem Jahr, in Brandenburg waren es 8,1 Prozent, wie das Amt für Statistik für Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte. Ähnlich sei es im September gewesen.
Getrieben werde die außergewöhnliche Preisentwicklung von den Kosten für den Theorieunterricht. „Ursache dürften unter anderem die wegen der Corona-Pandemie geltenden Abstandsregelungen und Hygieneauflagen sein“, erklärte das Amt.

Heizöl und Sprit sind wieder billiger

Insgesamt sinken die Verbraucherpreise aber weiter, vor allem weil Heizöl und Sprit wieder billiger geworden ist und so im Warenkorb der Statistiker weniger ins Gewicht fällt. Auch die gesenkte Mehrwertsteuer spielt eine Rolle. Lebensmittel sind dennoch teurer als vor einem Jahr. Insgesamt lag in Berlin die Teuerung im Oktober 0,3 Prozent unter dem Vorjahreswert, in Brandenburg 0,1 Prozent.
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