Verbrechen in Spandau: Frau soll Ex-Partner getötet haben – das ist bisher bekannt

Zu einem Tötungsdelikt soll es am Montag (1. Juli) im Falkenhagener Feld, einem Ortsteil von Spandau, gekommen sein. Eine Frau wurde festgenommen (Symbolfoto).
Dennis Lloyd BrätschEin Drama mit tödlichem Ausgang hat sich am Montag (1. Juli) in einer Mietwohnung eines Mehrfamilienhauses im Falkenhagener Feld zugetragen. Laut der Generalstaatsanwaltschaft Berlin hatten Nachbarn gegen 16.20 Uhr Schreie aus der Wohnung an der Zeppelinstraße vernommen. Daraufhin riefen diese die Polizei.
Als Beamte vor Ort klingelten, öffnete ihnen eine 40-jährige Frau. In der Wohnung fanden die Einsatzkräfte einen leblosen Mann, der zahlreiche Stich- und Schnittverletzungen aufwies. Die Frau wurde wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt vorerst festgenommen. Ein beim Gericht gestellter Haftbefehl wurde am Dienstagnachmittag (2. Juli) noch geprüft, hieß es auf Nachfrage bei den ermittelnden Behörden.
Tötung in Spandau: Verdächtige ist ebenfalls verletzt
Bislang habe die Verdächtige die Tat nicht eingeräumt. Nach Informationen vom Berliner Kurier soll der Mann erstochen worden sein. Eine offizielle Bestätigung liegt dafür noch nicht vor. Mit der Aufklärung des mutmaßlichen Verbrechens ist die fünfte Mordkommission des Landeskriminalamts befasst.
Auch die Frau wies Verletzungen auf, die so erheblich sind, dass sie derzeit im Krankenhaus behandelt wird. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte am Dienstagnachmittag, dass derzeit noch nicht klar sei, ob sich die Frau diese Verletzungen nach der Tat selbst zugefügt hat oder ob es zwischen beiden zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen war.
Diesem Nachrichtenportal sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, dass es sich bei dem 61-jährigen Mann und der Frau um ehemalige Lebensgefährten handelt. Das Verbrechen geschah in der Wohnung des Opfers.
