+++ 16.35 Uhr Erneuter Sturm erwartet +++
Nach einem ruhigeren Montagabend soll der Wind in der Nacht zu Dienstag wieder zunehmen, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. Mehr lesen.
+++ 11.50 Keine größeren Schäden in Wäldern und Parks +++
In Brandenburgs Wäldern und Parks hat "Sabine" in der Nacht zum Montag deutlich weniger Verwüstung angerichtet als ursprünglich erwartet. „Wir haben rund 1,1 Millionen Hektar Waldfläche in Brandenburg, vereinzelt umgefallene Bäume sind da ein sehr geringer Schaden“, sagte Carsten Leßner, Referatsleiter Wald- und Forstwirtschaft im Umweltministerium Brandenburg. Dennoch warne er noch vor Waldspaziergängen, da abgebrochene Äste noch aus den Baumkronen fallen könnten.
Der Park Sanssouci war am Montag bereits wieder geöffnet. Dort haben zwei Bäume Schaden genommen, die Bereiche seien abgesperrt, sagte der Sprecher der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Frank Kallensee. Der Schlosspark Oranienburg blieb am Montag allerdings geschlossen.
+++ 11.45 Barnim: Partyzelt segelt auf Landstraße 305 +++
© Foto: MOZ.de
Das Sturmtief "Sabine" hat auch im Barnim die Feuerwehrkräfte beschäftigt – wenn auch weniger häufig als befürchtet. Mehr lesen. 
+++ 11.32 Stromausfälle auch in Brandenburg durch „Sabine“ - Hunderte Kunden betroffen +++
Wegen des Sturmtiefs „Sabine“ ist es in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg zu Stromausfällen gekommen. Am Montagvormittag waren noch jeweils 500 Kunden in Mittelsachsen, im Vogtlandkreis und im Umland von Cottbus betroffen, wie eine Sprecherin der Firma Mitnetz Strom (Kabelsketal/Saalekreis) am Montag mitteilte. Es werde weiter an der Behebung der Stromausfälle gearbeitet. Es sei allerdings für Mitarbeiter teilweise sehr schwierig die Leitungen und Anlagen zu erreichen. Grund seien wegen Sturmschäden gesperrte Straßen und Waldgebiete.
In Spitzenzeiten waren den Angaben zufolge wegen des Sturmtiefs Montag früh gegen 5.00 Uhr zeitgleich 6500 Kunden in dem Versorgungsgebiet des Unternehmens ohne Strom, darunter auch im Harz. Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (Mitnetz Strom) ist eine Tochter der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM/Chemnitz). Die Firma hat Kunden in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Brandenburg.
+++ 10.28 Bahn nimmt Fernverkehr allmählich wieder auf - Ausnahme Bayern +++
Die Deutsche Bahn hat damit begonnen, den Fernverkehr nach und nach wieder aufzunehmen. Im Laufe des Vormittags sollen die Züge in weiten Teilen Deutschlands wieder fahren, sagte ein Bahnsprecher. Eine Ausnahme sei Bayern, wo es noch stürmisch sei. Bahnkunden müssen den ganzen Tag über noch mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen.
+++ 09.11 Sturmtief „Sabine“ hinterlässt wenig Schäden in Brandenburg +++
Das Sturmtief „Sabine“ hat in Brandenburg nur wenige Schäden hinterlassen. Die meisten Feuerwehreinsätze lösten umgestürzte Bäume, Äste auf den Straßen und Telefonmasten aus. Verletzte gab es keine. Die Regionalleitstelle Oderland, die für die Landkreise Oder-Spree, Märkisch-Oderland und die Stadt Frankfurt (Oder) zuständig ist, verzeichnete nur wenige wetterbedingte Einsätze, wie ein Sprecher am Montagmorgen sagte. Größere Schäden habe es nicht gegeben.
+++ 09.02 40 Sturmeinsätze im westlichen Teil Brandenburgs +++
In den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming sowie der Stadt Brandenburg an der Havel habe es in der Nacht insgesamt rund 40 Sturmeinsätze gegeben. Die Leitstelle Lausitz registrierte ebenfalls rund 40 Einsätze, die meisten davon in der Elbe-Elster-Region und im Landkreis Dahme-Spreewald. 
+++ 08.46 Wenige Einsätze im Norden Brandenburgs +++
Auch in der Nordhälfte Brandenburgs musste die Feuerwehr überwiegend wegen umgekippter Bäume und herabgefallener Äste ausrücken. Im Havelland waren es 30, in Ostprignitz-Ruppin 25, in der Prignitz 20 und in Potsdam 7 „Sabine“-Einsätze, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordwest sagte. Insgesamt 85 Einsätze gab es in den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Uckermark.
Auch bei der Polizei sei es eine ruhige Nacht gewesen, sagte eine Sprecherin des Lagezentrums in Potsdam. Größere Polizeieinsätze und Verletzte habe es wegen des Sturms nicht gegeben.
+++ 08.30 Rund 50 Feuerwehreinsätze in Berlin wegen Orkantiefs Sabine +++
Rund 50 Mal ist die Berliner Feuerwehr bis zum Montagmorgen zu Einsätzen wegen Orkantiefs „Sabine“ ausgerückt. Größere Schäden habe es aber nicht gegeben, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr. Vor allem umgestürzte oder unterspülte Bäume gingen nach einer ersten Bilanz auf das Konto von "Sabine". Unter anderem war in der Pasewalker Straße in Wedding ein Baum nach Angaben des Sprechers umgestürzt und ist auf drei Autos gefallen, auch ein 30 Quadratmeter großes Werbebanner drohte wegzufliegen.
Einen der größten „Sabine“-Einsätze gab es bereis am Sonntagabend in der Sophienstraße in Mitte. Hier kippte ein 150 Quadratmeter großes Baugerüst um und stürzte auf die Straße. Verletzte gab es nicht. Das Gerüst beschädigte laut Feuerwehr auch ein gegenüber liegendes Gebäude leicht.
+++ 08.05 Flughafen Tegel und Schönefeld: Flüge gestrichen +++
Der Sturm schränkt auch am Montag den Flugbetrieb in Berlin ein. Wie die Berliner Flughäfen mitteilten, gibt es auch heute zahlreiche Flugstreichungen in Tegel und Schönefeld. "Wir bitten alle Fluggäste, sich in regelmäßigen Abständen bei ihren Airlines zu informieren!", hieß es.
+++ 07.36 Baum erwischt Auto in Mülheim +++
In Mülheim an der Ruhr hatten zwei Insassen eines Autos riesiges Glück: Ein 25 Meter hoher Baum erwischte ihren fahrenden Wagen im hinteren Bereich. Das Auto geriet ins Schleudern und landete im Straßengraben. Die beiden konnten sich selbst befreien. Nur leicht verletzt kamen sie in ein Krankenhaus. "Wäre das Fahrzeug nur eine Sekunde eher an der Stelle gewesen, hätte es wesentlich schlimmer ausgehen können", berichtete die Feuerwehr Mülheim am frühen Montagmorgen.
+++ 07.31 Baum stürzt auf zwei Menschen in Saarbrücken +++
Zwei Menschen in Saarbrücken wurden am späten Sonntagabend durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt, einer schwebt in Lebensgefahr. Die Fußgänger waren am späten Sonntagabend auf einem Parkplatz des Klinikums Saarbrücken unterwegs.
+++ 07.31 Kaltfront zieht aktuell nach Berlin +++
"Die Kaltfront zieht sich aktuell vom Saarland über Südhessen nach Thüringen und Berlin", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes am frühen Montagmorgen. Dort gebe es schwere bis orkanartige Böen. Im Südosten Deutschlands "kommt noch alles", das Unwetter werde hier in der ersten Tageshälfte erwartet. 
Für die komplette Südhälfte Deutschlands gilt laut Deutschem Wetterdienst (DWD) die zweithöchste Unwetterwarnstufe, für einige Regionen in Baden-Württemberg und Bayern sogar die höchste - hier ist "extremes Unwetter" zu erwarten.
+++ 07.00 Bahnverkehr am Montag bis 10 Uhr gesperrt +++
Wie die Deutsche Bahn auf ihrer Webseite informiert, kommt es derzeit aufgrund des Sturmtiefs Sabine zu erheblichen Beeinträchtigungen im Regional- und Fernverkehr. "Wir empfehlen unseren Reisenden, für Montag, 10.02.2020 und Dienstag, 11.02.2020 geplante Fahrten im Fernverkehr auf einen anderen Tag zu verschieben", heißt es. Bis Montagmorgen 10 Uhr werde der Fernverkehr ganz eingestellt. Danach erfolge die die Aufnahme der Unwetterschäden und nach und nach würden alle Strecken freigegeben.

+++ 06.30 Warnstufe 2 für Berlin und Brandenburg +++
Laut Deutschem Wetterdienst gilt für Berlin und Brandenburg am Montagmorgen noch Warnstufe 2. Unwetterwarnungen (Stufe 3) gibt es für den Süden Deutschlands.  Dort erwarten die Meteorologen die stärksten Böen und teils auch Starkregen. An der Nordseeküste gilt ab dem Mittag Sturmflutgefahr.
+++ 06.21 Bislang keine Störungen auf Berliner S-Bahn durch Unwetter +++
Auf den Linien der Berliner S-Bahn rollt der Verkehr am Montagmorgen bislang reibungslos. Wie die S-Bahn auf ihrer Webseite mitteilt, liegen keine Störungen vor. 

+++ 06.10 Kranausleger beschädigt Dom in Frankfurt am Main +++
In Frankfurt am Main knickte in dem schweren Sturm der Ausleger eines Baukrans um und beschädigte das Dach des Frankfurter Doms. Das Ausmaß des Schadens war nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zunächst noch unklar.
+++ 06.07 Zwei Frauen durch umstürzenden Baum verletzt +++
In Saarbrücken wurden zwei Frauen schwer verletzt, als auf dem Parkplatz des Klinikums ein Baum auf sie niederstürzte, wie ein Polizeisprecher in der Nacht zum Montag mitteilte. Eine der Frauen befinde sich in Lebensgefahr. 
+++ 06.01 RE2-Züge der ODEG mit Verspätungen +++
Auch die Züge der ODEG auf der Strecke Cottbus - Wittenberge haben am Montagmorgen im Schnitt 20 Minuten Verspätung, meldet die ODEG auf ihrer Webseite. 
+++ 05.54 Niederbarnimer Eisenbahn meldet Zugausfälle und Verspätungen +++
Auch auf den Strecken der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) kommt es am Montagmorgen zu Zugausfällen und Verspätungen. Wie die NEB auf ihrer Webseite mitteilt, fährt der Zug Nr.  Mehr lesen.  von Frankfurt (Oder) (ab 4:57) nach Königs Wusterhausen (an 6:25) nur bis Friedersdorf bei Königs Wusterhausen. Grund ist ein Baum auf dem Gleis. Der Zug in der Gegenrichtung startet daher nicht in KW (eigentlich 6.33 Uhr), sondern fährt erst ab Friedersdorf. 
+++ 05.21 Zoo und Tierpark Berlin bleiben Montag geschlossen +++
Zoo und Tierpark Berlin kündigten an, aus Rücksicht auf die Tiere am Montag nicht zu öffnen.
+++ 05.17 Eltern können über Schule selbst entscheiden +++
Für Schüler in Berlin und Brandenburg steht der erste Schultag nach den Winterferien an. Eltern könnten ihre Kinder aber zu Hause lassen oder später zur Schule schicken, wenn sie durch den Sturm eine Gefahr für ihren Nachwuchs sehen. Das sagte ein Sprecher der Berliner Bildungsverwaltung am Sonntag. Sie müssten aber die Schule informieren. Damit habe Berlin die gleiche Regelung wie etwa Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein.  
+++ 05.12 Partyzelt flog durch Schönerlinde bei Wandlitz +++
In der Nacht zu Montag, kurz vor 2 Uhr, Uhr flog ein Partyzelt in Wandlitz OT Schönerlinde auf der Mühlenbecker Straße herum. Die Feuerwehr musste die Straße voll sperren. Vor Ort war die Feuerwehr Schönerlinde
+++05.03 Bahn streicht Regionalzüge in Brandenburg +++
Im Regionalverkehr wurden für Montagmorgen die ersten Züge auf den Strecken RE 6 Wittenberge - Berlin-Gesundbrunnen, RB 55 Kremmen-Hennigsdorf und RB 23 Potsdam - Michendorf wegen der erwarteten Sturmschäden gestrichen.
+++ 23.25 Ostsee-Fähren stellen Betrieb ein +++
Die Fährreederei Scandlines strich ihre Fahrten über die Ostsee zwischen Rostock und Gedser. Laut NDR stellte auch die Reederei Hiddensee ihren Fährverkehr zwischen Schaprode und Vitte ein. Eine 8. Klasse einer Berliner Schule mit Schülern aus dem Landkreis Barnim wollte ursprünglich am Montagmorgen auf Klassenfahrt nach Hiddensee aufbrechen. (mit dpa)
+++ 23.07 Bahn stellt Fernverkehr bis Montagvormittag ein +++
Wegen des Sturmtiefs Sabine werde der Fernverkehr bis mindestens 10 Uhr am Montagvormittag eingestellt bleiben, so die Deutsche Bahn auf ihrer Webseite.  „Es ist leider schon jetzt absehbar, dass die Störungen am Montag den ganzen Tag über andauern werden.“ Man empfehle den Reisenden, bis Dienstag geplante Fahrten im Fernverkehr auf einen anderen Tag zu verschieben.
+++23.03 Baum stürzt in NRW auf Regionalzug +++
Kurz vor Einstellung des Regionalverkehrs am Sonntagabend ist im nordrhein-westfälischen Iserlohn ein Baum auf eine Bahn-Oberleitung gestürzt und hat einen Zug getroffen. Es sei ein Lichtbogen entstanden, sagte eine Feuerwehrsprecherin am Abend. Die 15 Insassen des Zuges blieben unverletzt. Der Zug sei äußerlich unbeschädigt geblieben. (dpa)
+++ 22.57 In Brandenburg Orkanböen mit Windstärke 12 möglich +++
Die stärksten Auswirkungen erwarten die Meteorologen in der Nacht zu Montag. Vor allem im Westen sowie im Süd- und Nordwesten Brandenburgs kündigte der Deutsche Wetterdienst orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 100 und Orkanböen mit bis zu 120 Stundenkilometern und Windstärke 12 an. Auch für Montagmorgen warnten die Meteorologen vor teils schweren Sturmböen mit Windstärke 8 bis 10 sowie einzelnen orkanartigen Böen mit Windstärke 11. (dpa)
+++ 22.49 Bahn streicht Montag Züge von Wittenberge über Neuruppin +++
Für den Regionalzug 6 von Wittenberge über Neuruppin und Henningsdorf bis Berlin-Gesundbrunnen teilte die Bahn am Sonntag mit, den Zugbetrieb am Montagfrüh nicht aufzunehmen. Das gelte auch für die Regio-Bahnen der Linien 55 (Kremmen-Henningsdorf) und 23 (Potsdam-Michendorf). (dpa)
+++ 22.12 Stromausfälle in Mecklenburg-Vorpommern +++
Orkan Sabine hat für weitere Stromausfälle in Mecklenburg-Vorpommern gesorgt. Nachdem am Sonntagnachmittag rund 2500 Haushalte im Umland von Sternberg und Brüel (Landkreis Ludwigslust-Parchim) für zwei Stunden ohne Strom waren, traf es am Abend die Ortschaften Bolz, Lenzen, Mustin, Ruchow und Zülow im Landkreis Ludwigslust-Parchim, wie der Energieversorger Wemag mitteilte. (dpa)
+++ 22.04 Name des Sturmtiefs - warum Sabine und Ciara kursieren +++
Warum heißt das aktuelle Sturmtief - zumindest in Deutschland - Sabine? Seit 2002 können Privatleute Vornamen für Tiefs und Hochs "buchen". Mehr dazu lesen Sie hier.  
+++ 21.55 Behinderungen und Gefahren auf Autobahnen +++
Behinderungen und Gefahren auf Autobahnen - besonders in Niedersachsen: Die A7 von Hannover nach Kassel musste zwischen Hildesheim und dem Dreieck Salzgitter gesperrt werden, nachdem Bäume auf die Fahrbahn gestürzt waren, teilte die Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen mit. Die Sperrung sollte bis Montagvormittag andauern. (dpa)
+++ 21.45 Junge von herabfallendem Ast schwer verletzt +++
In Paderborn (NRW) wurde ein 16-Jähriger durch einen herabstürzenden Ast schwer verletzt. Er kam mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus.
+++ 21.35 Bislang keine Störungen auf den S-Bahn-Strecken +++
Auf den Berliner S-Bahn-Strecken gibt es bislang keine Störungen, schreibt die S-Bahn auf ihrer Webseite. Auch Odeg und NEB fahren weiterhin. 
+++ 20.43 Baum stürzt bei Wusterwitz in Bahn-Oberleitung +++
Der Zugverkehr zwischen Berlin und Magdeburg wurde unterbrochen, weil ein Baum bei Wusterwitz (Landkreis Potsdam-Mittelmark) in die Oberleitung gestürzt war, wie ein Sprecher der Bahn sagte. Der IC zwischen Berlin und Amsterdam wurde über Stendal umgeleitet, der RE1 zwischen Magdeburg und Frankfurt (Oder) fuhr nur noch zwischen Wusterwitz und Frankfurt (Oder). Wie lange die Sperrungen anhalten, war am Sonntag noch unklar.
+++ 20.33 Lufthansa stellt Flüge ab München ein +++
Die Lufthansa stellt den Flugverkehr in München bis voraussichtlich zum frühen Montagnachmittag komplett ein. Mit Beeinträchtigungen rechnet die Lufthansa bis Dienstagvormittag. Wegen des aufziehenden Orkans strichen Flughäfen wie Frankfurt/Main, Düsseldorf, München, Berlin-Tegel, Köln/Bonn, Stuttgart, Dortmund, Hannover und Bremen Dutzende Starts und Landungen. Auch am Amsterdamer Flughafen Schiphol fiel viel aus.
+++ 19:50 Sturmtief Sabine zwischen 2 und 3 Uhr nachts am stärksten +++
In der Nacht von Sonntag auf Montag soll Sturmtief Sabine laut dem Rundfunk Berlin-Brandenburg zwischen 2 und 3 Uhr seinen Höhepunkt in Berlin erreichen.
+++ 19:25 Pilot hat keine Bedenken trotz Sturm zu fliegen +++
"Für die, die ein bisschen Sorge haben aufgrund des Wetters - Sie brauchen sich in der Beziehung überhaupt keine Sorgen zu machen", Piloten-Durchsage auf einem Easyjet-Flug von Düsseldorf nach Berlin. (dpa)
+++ 19:14 Schulunterricht in Berlin am Montag +++
In Berlin findet trotz des Sturmes am Montag der Schulunterricht statt. Eltern könnten ihre Kinder aber zu Hause lassen oder später zur Schule schicken, wenn sie durch den Sturm eine Gefahr für ihren Nachwuchs sehen, das sagte ein Sprecher der Bildungsverwaltung am Sonntag. Sie müssten aber die Schule informieren. (dpa)
+++ 18:10 Zu viel Strom aus Windkraft - Heizkraftwerk-Süd in Potsdam runtergefahren +++
Aus Sorge vor zu viel Strom aus Windkraft wegen des Orkantiefs „Sabine“ ist am Heizkraftwerk-Süd in Potsdam ein Kraftwerksblock runtergefahren worden. Aufgrund der Wetterlage ist mit großen Mengen Überschussstrom aus Windkraft zu rechnen, teilten die Stadtwerke Potsdam am Sonntag mit. Man habe sich auf den Sturm vorbereitet. Alle Leitstände seien für den Ernstfall bereit, hieß es. (dpa)
+++ 18:00 Fernverkehr der Bahn komplett eingestellt +++
Die Deutsche Bahn teilt mit, dass der Fernverkehr deutschlandweit eingestellt wird.

+++ Ein Baugerüst in Berlin ist umgekippt +++

Ein Pressesprecher von dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg gibt bekannt, dass die Schulämter und Schulleitungen selber entscheiden, ob der Unterricht ausfällt. Die Verantwortlichen seien sensibilisiert. Falls Eltern entscheiden, ihr Kind am Montag lieber nicht in die Schule schicken zu wollen, so ist das Kind entschuldigt.
+++ 13:48 Zoos in Brandenburg bereiten sich auf den Sturm vor +++
Die Tierparks und Zoos in Brandenburg haben sich am Sonntag auf das Orkantief Sabine vorbereitet. „Wir haben Traktoren und Kettensägen bereitgestellt und zusätzliche Helfer eingewiesen, falls der Sturm Schäden im Park anrichtet“, sagte Jan Tayeb, Geschäftsführer des Wildparks Johannismühle in Baruth/Mark (Landkreis Teltow-Fläming). Gefährliche Tiere wie die Zoobären würden im Innengehege gesichert. Extra reingebracht werden müssten sie jedoch nicht. „Die Bären schlafen noch tief und fest“, sagte Tayeb am Sonntagmittag. (dpa)
+++ 11:53 Flüge gestrichen +++
Die Lufthansa warnt vor Beeinträchtigungen von Flügen. Diese könnten bis mindestens Dienstagmorgen auftreten. Lufthansa-Kunden, die bei der Buchung ihre Telefonnummer oder Mailadresse angegeben haben, werden aktiv von der Airline über eventuelle Änderungen des Fluges informiert. Eurowings streicht vorsorglich alle Flüge ab Berlin.
Der Flughafen Berlin Brandenburg Schönefeld gibt bekannt, dass es Flugstreichungen gibt. 
Auch bei dem Berliner Flughafen Tegel sind einige Abflüge gestrichen worden. Betroffen sind vor allem Verbindungen am Sonntagnachmittag und Abend nach London, Brüssel, Düsseldorf und Köln/Bonn.
+++ 11:30 Deutsche Bahn richtet Hotline ein +++
Die Deutsche Bahn richtet eine kostenfreie Hotline ein, unter der man sich zu Zugausfällen und Störungen durch das Sturmtief Sabine informieren kann.

+++ 10:00 Absage Bundesligaspiel +++
Auch die Bundesliga ist von dem Sturmtief Sabine betroffen: Die Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am Nachmittag ist abgesagt worden.