Er war es, der nach dem Fall der Mauer die Verantwortung übernommen hat, dass seine SÜDWEST PRESSE die MOZ als Schwesterzeitung übernahm. Er garantiert so bis zum heutigen Tag freien und unabhängigen lokalen und regionalen Journalismus in Brandenburg.
Kolleginnen und Kollegen, die damals schon zur MOZ-Redaktion zählten, betonen dabei einen wesentlichen Unterschied zu manch anderer Ost-Zeitung, die von einem westdeutschen Verlag übernommen wurde: Sie konnten sich bei der MOZ immer auf ihre journalistische Arbeit konzentrieren, mussten sich keine Sorgen um ihre Arbeitsplätze machen. Garant dafür war Eberhard Ebner.
Mit ihm war die publizistische Freiheit in Stein gemeißelt, und er lebte sie täglich vor, indem er niemals Einfluss auf einen seiner Chefredakteure nahm, um vorzugeben, was oder wie über etwas zu berichten sei. Die Inhalte, also das, was Eberhard Ebner am wichtigsten an seinen Tageszeitungen war, überließ er, um der Pressefreiheit willen, anderen. Dafür gilt ihm, verbunden mit herzlichen Glückwünschen zum Geburtstag,  der Respekt und Dank der Redaktion.