MOZ+MOZ+Wald in Brandenburg
: Was steckt hinter dem dramatischen Baumverlust?

Die Waldschäden nehmen auch in Brandenburg seit Jahren zu. Die Diagnose ist eindeutig, doch bei den Ursachen zeigt sich ein Konflikt, der weit über den Wald hinausreicht.
Von
Sophia Schwan
Eberswalde
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Wo Bau- und Wärmewende im Wald wachsen: 10.02.2026, Brandenburg, Fürstenwalde/Spree: Frisch gefällte Kiefernstämme liegen in einem Waldgebiet vom Stadtforst Fürstenwalde - Kommunaler Eigenbetrieb der Stadt Fürstenwalde / Spree. Am selben Tag fand eine Presseexkursion zum Thema «Wo Bau- und Wärmewende im Wald wachsen» in Fürstenwalde östlich von Berlin statt. Holz aus Deutschlands Wäldern trägt als nachwachsender Rohstoff maßgeblich zum klimafreundlichen Bauen und Wohnen bei. Zugleich wird seine Nutzung, so vor allem das Heizen mit Holz, immer wieder debattiert. Fragen nach der Klimaschutzwirkung und möglichen Nutzungskonkurrenzen beschäftigen die Menschen. So errichtet die Stadt über die Fürstenwalder Forstservice GmbH Mehrfamilienhäuser in Holzbauweise, die zugleich mit Holz aus dem eigenen Wald beheizt werden. Der Stadtforst Fürstenwalde umfasst etwa 4.500 Hektar Wald. Foto: Patrick Pleul/dpa - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes ZB-Funkregio Ost +++ ZB-FUNKREGIO OST +++

Kiefern prägen die Wälder von Brandenburg. Der Waldzustandsbericht zeigt deutliche Schäden - wie sie entstehen, ist umstritten. (Symbolbild)

Patrick Pleul/dpa