Das wären rund 15 Prozent mehr als im bisherigen Rekordzeitraum 2019, wie ein Postsprecher am Donnerstag mitteilte.
Insgesamt würden in den beiden für diese Region zuständigen Paketzentren in Börnicke und Rüdersdorf täglich mehr als 580.000 Sendungen bearbeitet. Zur Entlastung würden in Berlin und Brandenburg „in allen Bereichen der Produktion“ 3000 zusätzliche Kollegen eingesetzt. „Allein in Berlin sind zusätzlich rund 2300 Fahrzeuge im Einsatz“, hieß es.

Corona-Krise erschwert die Abläufe

Die zusätzlichen Kräfte reichten derzeit aus, um das Paketvolumen zu bewältigen. Ein Großteil der Pakete könne bereits am nächsten Tag zugestellt werden. Die Corona-Krise erschwere indes die Abläufe. Das Personal arbeite derzeit in Kleingruppen, die Zusteller seien in Wellen unterwegs. Auch deshalb könne die Zustellung auch mal ein paar Tage länger dauern.
Wer seine Bestellung pünktlich zu Weihnachten erhalten wolle, müsse dafür sorgen, dass sie bis zum 19. Dezember bei der Post eingehe. Später könne eine pünktliche Zustellung nicht mehr garantiert werden. Bundesweit werden in den kommenden Tagen in der Spitze demnach mehr als elf Millionen Pakete transportiert.