Die Menschen in Berlin und Brandenburg dürfen sich in den kommenden Tagen auf sommerliches Wetter freuen. Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) bittet angesichts der erwarteten Hitze, auf die Mitmenschen zu achten.
Der Donnerstag (16.6.) beginnt zwar zunächst bewölkt, im Laufe des Tages kommt aber die Sonne raus, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstagmorgen mitteilte. Es bleibt trocken, nur im Süden kann es vereinzelt Schauer und Gewitter geben. Die Temperaturen steigen der Vorhersage zufolge auf 22 bis 26 Grad. In der Nacht kühlt es dann auf Werte zwischen 12 und 9 Grad ab.

Am Freitag wird es Sommer in Brandenburg – Temperaturen zwischen 24 und 27 Grad

Der Freitag (17.6.) startet zunächst mit Sonnenschein, im Laufe des Tages ziehen dann einige Wolken auf, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitagmorgen mitteilte.

Cottbus

Es bleibt trocken bei Höchstwerten zwischen 24 bis 27 Grad. In der Nacht sinken die Temperaturen auf Werte zwischen 16 und 13 Grad.

Samstag wird es noch wärmer – wahrscheinlich über 30 Grad

Nach einer kühlen Nacht wird es dem DWD zufolge am Samstag (18.6.) mit Höchstwerten zwischen 29 bis 34 Grad heiß. Ein schwacher bis mäßiger Wind verspricht nur eine leichte Abkühlung. Ab dem Nachmittag können vereinzelt Quellwolken aufziehen. In der Nacht bleibt es mit Werten zwischen 20 und 16 Grad sehr mild.

Sonntag übersteigt Samstag – Warnung vor Hitze

Am Sonntag (19.6.) wird mit Temperaturen zwischen 29 und 37 Grad der bislang wärmste Tag des Jahres in Berlin und Brandenburg erwartet. Ab dem Nachmittag bis Abend ist der Vorhersage zufolge dann gebietsweise mit Schauern und Gewittern zu rechnen. Zeitweise kann es auch stürmische Böen geben.

Sommer heißt nicht nur Sonne, sondern auch Gefahr durch Hitze

Doch der Sommer hat nicht nur schöne Seiten. Die Gesundheitsministerin von Brandenburg, Ursula Nonnemacher, appelliert an alle Brandenburger und Brandenburgerinnen, möglichst auf ihre Mitmenschen zu achten. „Vor allem ältere, chronisch kranke oder pflegebedürftige Menschen, Kleinkinder und Schwangere sind durch Hitzebelastung gefährdet.“ Deshalb sei es wichtig, besonders auf diese Personengruppen achtzugeben. Wichtig sei es auch, genug zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust über die Haut auszugleichen – mindestens zwei Liter pro Tag.
Auch Haustiere, wie Hunde, Katzen, Kaninchen und Pferde leiden unter den hohen Temperaturen. PETA-Expertin Jana Hoger warnt, dass die Hitze gerade kleinen Haustieren schnell schaden kann. „Tiere müssen sich bei großer Hitze genauso vor der Sonneneinstrahlung schützen und abkühlen wie Menschen, ansonsten können die Temperaturen schnell zu einer großen Gefahr werden“, so Jana Hoger. „Wer gut informiert ist, verhilft seinen Zwei- oder Vierbeinern zu Sonnentagen ohne Wärmeleiden.“

In ganz Brandenburg wird die 30-Grad-Marke geknackt

Am Samstag, 18. Juni, wird der Höhepunkt der Hitzewelle erreicht. In Neuruppin im Norden wird laut wetter.com die 30-Grad-Marke erreicht, in Fürstenwalde im Osten, Brandenburg an der Havel im Westen des Landes sowie in Storkow sogar überschritten. Ganze 33 Grad werden in den drei Orten herrschen, die durch Menschen wie 36 Grad wahrgenommen werden. Auch im Süden von Brandenburg, beispielsweise in Senftenberg, werden 34 Grad erwartet, kündigt der Deutsche Wetterdienst DWD an.

Am Sonntag ein geteiltes Land erwartet – im Norden Regen; im Süden Hitze

Im Norden des Landes könnte es laut DWD in der Nacht zu Sonntag einzelne Schauer und Gewitter geben. Am Sonntag teilt sich nach Prognosen des Deutschen Wetterdienstes das Land Brandenburg. Während im Norden gebietsweise schauerartige Regenfälle und Gewitter erwartet werden und die Temperaturen nur 25 Grad erreichen, könnten die Temperaturen am Sonntag im Süden noch einmal bis zu 34 Grad erreichen. In der Nacht zu Montag könnte es auch dort zu Gewittern kommen.
Das Land Brandenburg verzeichnet durch die längeren Hitzeperioden in den letzten Jahren mehr Hitzetote. 2020 waren 143 Hitzetote wurden erfasst, 2019 waren es 126. Der bisherige traurige Rekord wurde 2018 mit 331 Hitzetoten erreicht. Mehr als doppelt so viele, wie es noch in 1985 waren (54).
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Die wichtigsten Tipps gegen die Hitze

Was tun, wenn es warm wird? Hier sind die wichtigsten Tipps, um mit den sommerlichen Temperaturen fertig zu werden:
● Viel trinken. Dabei eher auf Wasser zurückgreifen als auf zuckerhaltige Getränke wie Limonaden oder Soft-Drinks. 2 Liter sind hierbei optimal.
● Auch auf Koffein und Alkohol verzichten. Beides entzieht dem Körper Flüssigkeit und verstärkt gerade gegen Mittag den Effekt der hohen Temperaturen.
● Leicht essen. Besonders gut sind wasserhaltige Früchte und Gemüse, wie zum Beispiel Melonen oder Gurken.
● Sich gegen die Hitze schützen: leichte Kleidung, die Wohnung kühl halten, und, wenn man doch einmal rausgehen möchte, die Sonnencreme nicht vergessen.
● Auch wichtig: auf Mitmenschen achten. Gerade Kinder und ältere Menschen verkraften die Hitze unter Umständen nicht so gut. Auch auf geliebte Haustiere sollte mehr geachtet werden.
● Körperliche Anstrengung sollte gemieden werden. Insbesondere in der Mittagshitze sollte Sport oder Gartenarbeit nicht betrieben werden, da es schnell zur Überhitzung kommen kann.