Nach kräftigen Schneefällen haben sich Teile Berlins und Brandenburgs in eine Winterlandschaft verwandelt. Der Tiergarten, das Brandenburger Tor und die Siegessäule in der Bundeshauptstadt sahen im Schnee nach Winterzauber aus. Im Volkspark Friedrichshain gab es einige Rodler. Die Polizei rief in Durchsagen dazu auf, Masken zu tragen und Abstand zu halten. Im Park am Planetarium am Insulaner in Schöneberg schritt die Polizei ein. Es sei zu voll, sagte eine Beamtin.

In Berlin und Brandenburg teilweise über zehn Zentimeter Schnee

Im Raum Berlin liefen die Menschen teilweise auf zehn Zentimetern Schnee, in Potsdam konnten es sogar elf Zentimeter sein, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstagmorgen sagte. Es sei verbreitet glatt, Autofahrer sollten vorsichtig sein. Die Tagestemperaturen kommen nicht über zwei Grad hinaus, vielerorts herrschte Frost.

142 Verkehrsunfälle mit Verletzten in Brandenburg

Der Wintereinbruch hat auf Straßen in Brandenburg zu zahlreichen Verkehrsunfällen mit Verletzten geführt. Bis zum Samstagnachmittag zählte die Polizei nach eigenen Angaben insgesamt 142 Unfälle - davon 52 witterungsbedingt. Dabei wurden acht Menschen leicht verletzt. Zu den Unfällen zählten demnach Auffahrunfälle und ein Abkommen von der Fahrbahn, weil Autofahrer ihre Geschwindigkeit nicht an die Witterung angepasst hatten. Am Samstagvormittag hatte ein Polizeisprecher die Lage noch als verhältnismäßig ruhig beschrieben.

Temperaturen von minus zehn Grad in der Nacht zum 31. Januar

In der Nacht sollen die Temperaturen drastisch abstürzen: Dann kann es bis auf minus acht, vielleicht sogar bis auf minus zehn Grad abkühlen.
Der Sonntag bleibt morgens noch teilweise neblig und bewölkt, im Tagesverlauf soll sich aber immer mehr die Sonne zeigen. Es bleibt trocken bei Temperaturen um den Gefrierpunkt herum. Auch in der Nacht zum Montag kann es wieder bis auf minus zehn Grad abkühlen. Erst mit Beginn der neuen Woche ist wieder mit etwas milderen Temperaturen zu rechnen.