Trotz Schnee und Glatteis ist es am Montagfrüh, 8. Februar, in Brandenburg nur zu vergleichsweise wenigen Unfällen im Straßenverkehr gekommen. Von Mitternacht bis 9 Uhr habe es 15 Unfälle mit Blechschäden und 4 weitere Kollisionen mit Verletzten gegeben, sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Brandenburger Polizei. Etwa Zwei Drittel dieser Unfälle seien auf das Winterwetter zurückzuführen. Am Sonntag wurden 108 Verkehrsunfälle gezählt, darunter 57 witterungsbedingte.

Cottbus und Calau von Zugausfällen stark betroffen

Das Winterwetter sorgte vor allem im Süden Brandenburgs für Verspätungen und Ausfälle im Zugverkehr. Wie die Deutsche Bahn am Montagmorgen mitteilte, sind vor allem die Regionen um Cottbus und Calau (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) betroffen. In den übrigen Regionen Brandenburgs komme es nur vereinzelt zu Verspätungen und Ausfällen.
In Cottbus wurde allerdings am Montagvormittag der Straßenbahnverkehr komplett eingestellt. Grund seien Weichenstörungen durch Schneeverwehungen und vereinzelte Stromausfälle. Auf sämtlichen Straßenbahnlinien wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingesetzt. Sämtlich Räum- und Gleispflegefahrzeuge seien im Einsatz, damit der Straßenbahnbetrieb möglichst bald wieder starten könne, meldete das Verkehrsunternehmen.