zu Rassismus an Schulen
: Weggucken ist zu einfach

Wer sich durch seine Sprache, Kleidung oder Hautfarbe von anderen unterscheidet, lebt immer auch in der Gefahr, gemobbt zu werden.
Von
Harriet Stürmer
Frankfurt (Oder)
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Harriet Stürmer

Gerd Markert

Wer sich durch seine Sprache, Kleidung oder Hautfarbe von anderen unterscheidet, lebt immer auch in der Gefahr, gemobbt, bedroht oder gar angegriffen zu werden. Und steht nicht selten allein als Opfer da. Ignorieren und weggucken sind einfacher, als Courage zu zeigen und einzugreifen.

Wie gut, dass es auch anders geht — und zum Beispiel immer mehr Schüler in Brandenburg auf den alltäglichen Rassismus, auf Ausgrenzung und Diskriminierung mit Widerstand reagieren und deutliche Zeichen für Toleranz, Respekt und Mitmenschlichkeit setzen.

Inzwischen haben mehr als 80 Schulen in Brandenburg den Titel „Schule ohne Rassismus — Schule mit Courage“ erworben. Dieses Bekenntnis beinhaltet auch die Verpflichtung, regelmäßig Aktionen und Projekte gegen Rassismus durchzuführen. So kann es Schülern und Lehrern gemeinsam gelingen zu zeigen, dass ein respektvolles Miteinander lebenswerter ist als andere auszugrenzen oder zu diskriminieren.