zum Einsatz von Drohnen: Paketbote und Tierschützer

Kerstin Macht
Gerrit FreitagDas hat diese ferngesteuerten Flugobjekte aber auch in Verruf gebracht, weil sie per Knopfdruck als tödliche Waffen genutzt werden können, ohne dass sich ein Pilot in Gefahr begeben muss.
Inzwischen rückt aber die zivile Nutzung der Drohnen immer mehr in den Fokus. Und nicht nur Polizei und Rettungskräfte greifen auf sie zurück, um den Verkehr zu überwachen, bei der Aufklärung von Straftaten zu helfen oder Tatorte aus der Luft aufzunehmen. Auch in der Paketzustellung werden die Mini–Hubschrauber längst getestet. Sie sind schneller und könnten zur Entlastung des Straßenverkehrs beitragen.
Landwirte setzen ebenfalls zunehmend Drohnen ein, um zum Beispiel Rehkitze im Gras aufzuspüren und zu verhindern, dass Traktor oder Mähdrescher sie überfahren. Tierschützer können mit Hilfe der Drohnen Wilderer aufspüren.
Es wäre wünschenswert, wenn die ferngesteuerten Flugobjekte in Zukunft noch mehr zu Helfern im Alltag werden und damit ihr ursprünglicher militärischer Zweck weiter in den Hintergrund rückt.