zum Schienengipfel in Berlin: Finanziell unterfüttern

Dorothee Torebko
MOZWie sollen die Projekte, wie eine flächendeckende Einführung des Deutschlandtaktes, der das Reisen zuverlässiger machen soll, finanziert werden? Wer zahlt die 32 Milliarden Euro teure Einführung des digitalen Zugsteuerungssystems? Werden tatsächlich alle Großprojekte der Bahn bis 2030 fertiggestellt? Denn nur dann ist eine Fahrgastverdoppelung sowie ein Ausbau des Güterverkehrs realistisch.
Die Branche gibt sich zuversichtlich. Kein Wunder, auf einen so fruchtbaren Boden sind ihre Forderungen wohl noch nie gefallen. Dennoch: Damit die Schiene das Verkehrsmittel der Zukunft wird, muss der „Schienenpakt“ nun finanziell unterfüttert werden. Dazu gehört zur Not auch, dass die Bundesregierung anderen Verkehrsträgern wie der Straße Geld abknapst, um es anderswo zu investieren.
