zur Bahn-Reform: Mehr Geduld, bitte
Die Bahn steht vor einer Reform. Doch für Verbesserungen braucht es Zeit.

Dorothee Torebko
MOZ/Josephin HartwigWeder Verkehrsminister Scheuer noch die Kunden können erwarten, dass innerhalb weniger Monate alles gut wird. Die Baustellen müssen peu á peu abgearbeitet und die Infrastruktur erneuert werden. Die Züge müssen repariert und neue gebaut werden. Überhaupt muss erst einmal Personal da sein, um sie auf die Schiene zu bringen. All das geht nicht – wie Scheuer es fordert – bis zum Sommer. Es bedarf vieler Jahre.
Die Passagiere haben viel Geduld mit der Bahn bewiesen. Und sie werden noch einiges davon aufbringen müssen. Genauso wie die Bundesregierung. Zumindest dann, wenn die Bahn zum nachhaltigen Verkehrsträger Nummer 1 werden soll.
