zur mageren Pilzsaison
: Gestresste Wälder

Trockenheit, Brände, drohende Sturmschäden – den Wäldern geht es fast das ganze Jahr über schlecht.
Von
Dietrich Schröder
Frankfurt (Oder)
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Dietrich Schröder

Gerrit Freitag

Wegen der extremen Trockenheit haben es Maronen, Steinpilze und Co. – die übrigens nicht zu den Pflanzen zählen, sondern (weil sie keine Photosynthese betreiben können) zu den eukaryotischen Lebewesen – kaum wachsen.

Freilich ist dies nur ein weiteres Indiz dafür, welchem Stress unsere Wälder ausgesetzt sind: Anfang Juli waren schon die wenigen Blaubeeren vertrocknet, der Wasserspiegel in den Seen hat sich deutlich abgesenkt und außerdem muss man sich vor Ästen in Acht nehmen, die wegen der Trockenheit herunterstürzen.

Hinzu kommen als größte Gefahr die Waldbrände, deren Saison für dieses Jahr jetzt hoffentlich endlich vorbei ist. Aber dafür kündigen sich schon Bruchschäden an, die drohen, wenn es im Herbst zu Stürmen beginnt.

Kurz gesagt: Den Wäldern geht es fast das ganze Jahr über schlecht. Und das ist nicht nur für Pilzsammler eine schlechte Nachricht.