zur Nutzung von Wasserstoff
: Eine Chance für alle

Wenn nur halb so viele der jetzt diskutierten Ideen in die Tat umgesetzt würden, wäre der erhoffte Strukturwandel in der Lausitz wohl geschafft.
Von
Harriet Stürmer
Frankfurt (Oder)
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Harriet Stürmer

Gerd Markert

Mit gut durchdachten Innovationen und ausreichend Investitionen könnte das Revier in ein lebenswertes und modernes Zeitalter nach dem Kohleabbau starten — und zugleich Energieregion bleiben. Und das Beste: Am Beispiel der nun von Wirtschaftsminister Jörg Steinbach vorgestellten Studie zur Wasserstofftechnologie zeigt sich sehr deutlich, dass ganz Brandenburg davon profitieren kann, wenn das Land bundesweit Vorreiterregion für die Wasserstoffwirtschaft wird. Es wäre ein Frevel, diese Chance nicht zu nutzen.

Allein durch die Ansiedlung von Herstellern könnten in Brandenburg 3500 bis 7000 Arbeitsplätze entstehen, wird in der Untersuchung errechnet. Durch den Einsatz von vor Ort erzeugtem Wasserstoff könnten große Industrieunternehmen wie das Stahlwerk in Eisenhüttenstadt und die Raffinerie in Schwedt ihre Klimabilanz verbessern.

Hierbei zeigt sich sehr deutlich, dass der dringend nötige Strukturwandel in der Lausitz absolut keinen Grund für eine Neiddebatte innerhalb des Landes liefert. Ganz im Gegenteil: Von der Stärkung einzelner Regionen profitiert immer ganz Brandenburg.