zur politischen Kontrolle am BER: Müllers Uneinsicht

Harriet Stürmer
MOZ/Gerd MarkertZu den größten zählt eine Entscheidung des damaligen Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, der meinte, man könne beim Bau des Flughafens auf einen Generalunternehmer verzichten; das Angebot des Hochtief–Konzerns sei zu teuer. Die Verantwortung lag somit bei der Flughafengesellschaft und ihren Planern. Und dann kam es noch schlimmer: Nach dem geplatzten Eröffnungstermin im Juni 2012 beschloss der Aufsichtsrat die Kündigung ebenjener Planer. Und schickte damit die Experten ins Aus, die über Pläne und Probleme genauestens Bescheid wussten. Wenn Berlins Regierender Müller nach diesem Desaster immer noch davon überzeugt ist, dass der Aufsichtsrat mit Politikern richtig besetzt ist, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.
