zur Seelsorge auf Flughäfen: Orte voller Emotionen

Harriet Stürmer
Gerd MarkertDabei liegt der Zusammenhang durchaus auf der Hand, wenn man bedenkt, welch emotionale Orte Flughäfen sind. Auf relativ kleinem Raum können sich dort zum Beispiel Freude übers Wiedersehen, Abschiedsschmerz oder die Angst vorm Fliegen begegnen.
Freilich sind es für Seelsorger aber vor allem die schweren und traurigen Momente, in denen sie Menschen auf Flughäfen beistehen. Sie leisten etwa dann Beistand, wenn jemand plötzlich verwitwet aus dem Urlaub zurückkehrt, weil der Partner auf der Reise verstorben ist. Auch für die Mitarbeiter können sie Ansprechpartner sein. Die Berliner Seelsorger begleiteten zum Beispiel auch viele Menschen während der Air–Berlin–Pleite. Und nicht zuletzt haben Seelsorger ein offenes Ohr für abgelehnte Asylbewerber, die in ihr Heimatland abgeschoben werden.
