Dry January 2025
: Weniger Alkohol trinken – wie das gelingen kann

Ein Vorsatz fürs neue Jahr 2025 ist für viele, im Januar keinen Alkohol zu trinken. Wir stellen zwei Bücher vor, die helfen, dieses Vorhaben umzusetzen.
Von
Elisabeth Voigt
Oranienburg
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Mann trinkt Bier: ARCHIV - Auch (zu) viel getrunken? Im Januar wollen viele Menschen auf Alkohol verzichten - nicht allen fällt es leicht. (zu dpa: «Alkoholfrei ins neue Jahr: Was bringt der «Dry January»?») Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Auch zu viel getrunken? Im Januar wollen viele Menschen auf Alkohol verzichten – nicht allen fällt es leicht.

Franziska Gabbert/dpa-tmn/dpa
  • Dry January 2025: Zwei Bücher helfen beim alkoholfreien Januar.
  • Bas Kast entlarvt in „Warum ich keinen Alkohol mehr trinke“ den Mythos des gesunden Trinkens.
  • Felix Hutt beschreibt in „Ein Mann, ein Jahr, kein Alkohol“ seinen Selbstversuch und die positiven Effekte.
  • Verzicht auf Alkohol fördert besseren Schlaf, Gewichtsverlust und gesteigerte Energie.
  • Online-Selbsttest der BZgA bietet wertvolle Tipps zur Reduzierung des Alkoholkonsums.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Wein zum Gänsebraten, der Absacker zum Abschluss des deftigen Essens an den Feiertagen, der eine oder andere Wein und Sekt an Silvester. Vielen reicht es im Januar erstmal mit dem Alkoholkonsum.

Der „Dry January“, ein „trockener“, alkoholfreier Januar, wird deswegen immer populärer. Aber was bedeutet dieser Vorsatz eigentlich für Treffen mit Freunden und ist gemäßigter Alkoholgenuss nicht sogar gesünder als gar keiner?

Fakten-Check zum Alkohol

Wissenschaftsjournalist Bas Kast räumt in seinem bei C.Bertelsmann erschienenen Buch „Warum ich keinen Alkohol mehr trinke“, das 20 Euro kostet, mit dem Mythos vom gesunden Alkoholgenuss in Maßen auf. Studien belegen: Alkohol schadet der Gesundheit, auch wenn man wenig trinkt. Kast wertet die wichtigsten Erkenntnisse der aktuellen Forschung zu regelmäßigem Alkoholkonsum aus und erklärt sie leicht verständlich. So kann jeder eine eigene, qualifizierte Entscheidung treffen.

Dass man Kast nicht übel nimmt, wenn einem das Feierabend-Bier nach dem Lesen nicht mehr schmeckt, liegt an der nüchternen und unterhaltsamen Auswertung der Fakten, aber auch daran, dass er sich selbst nicht ausnimmt. Sein Fazit: Das Belohnungssystem lässt sich auch anders anwerfen als mit Alkohol. Denn wer den Konsum reduziert, lebt fitter, gesünder und länger.

Aber wie viel ist eigentlich zu viel? Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt auf ihrer Internetseite einen Online-Selbsttest zur Verfügung und liefert wertvolle Tipps, wie der Verzicht auf Alkohol gänzlich oder für eine vorher festgelegte Zeit gelingen kann. Ohne Alkohol verbessert sich bei vielen Menschen der Schlaf, das Gewicht sinkt, das Immunsystem ist stärker und der Energie-Level steigt.

Ein Jahr ohne Alkohol: Selbstversuch unter Männern

Was Alkohol und männliche Identität miteinander zu tun haben, fragt sich Felix Hutt in seinem Selbstversuch „Ein Mann, ein Jahr, kein Alkohol“. Das beim Goldmann Verlag erschienene Buch kostet 18,50 Euro.

An seinem 44. Geburtstag entscheidet sich der Autor, der vorher täglich Gründe gefunden hat, zum Glas zu greifen, ein Jahr lang keinen Alkohol mehr zu trinken – nicht beim Fußball schauen, nicht bei Hochzeiten und auch nicht auf dem Oktoberfest.

Er beschreibt, wie seine Freunde reagieren, wenn er beim Wasser mit ihnen in der Kneipe sitzt, stellt männliches Trinkverhalten, Gruppenzwang und von den Vätern vererbte Verhaltensmuster infrage. Das Buch ist scharf beobachtet, ehrlich und hat ein Happy End. Denn auch Hutt stellt fest, wie er Zeit für die Beschäftigung mit seiner Tochter gewinnt, wie viel wacher und fitter ihn der Verzicht auf Alkohol macht, phasenweise oder für immer.

Bewusst genießen

Von der Lausitz bis ins Oderbruch, vom Havelland bis in die Uckermark - Brandenburg ist keineswegs die kulinarische Wüste, als die das Land oft geschmäht wird.

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