MOZ+MOZ+Flucht nach Ende der DDR
: Als Stasi-Geld von der Lausitz nach Asien gelangte

Der Krimi „Die Singapur-Linie“ beleuchtet, wie Stasi-Männer aus der Lausitz nach dem Ende der DDR in Asien untertauchten – und ein Vermögen machten. Das steckt dahinter.
Von
Christina Pekel
Finsterwalde
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Der rote Koffer des früheren Stasi-Chefs Erich Mielke wird am Dienstag (30.03.2004) im Beisein von Publikum an das Archiv der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des DDR-Staatssicherheitsdienstes in Berlin übergeben. Das Gepäckstück mit den darin befindlichen Akten wurde 1990 von Militärstaatsanwälten beschlagnahmt und an die bundesdeutsche Justiz übergeben. Das Bundesarchiv stellt nun Koffer samt Inhalt als Dauerleihgabe dem Stasi-Archiv zur Verfügung. Foto: Stephanie Pilick dpa/lbn +++ dpa-Bildfunk +++

Der rote Koffer von Stasi-Chef Erich Mielke (Foto) verließ die DDR nie. Hätte es trotzdem Kader geben können, die nach 1990 mit SED-Vermögen in Asien ein zweites Leben begannen? Davon erzählt der Krimi „Die Singapur-Linie“ von Ingo Klein und Simone Fibiger.

Stephanie Pilick / dpa