: Neues Buch über Hermann Göring und die Schorfheide veröffentlicht
Der Waldhof Carinhall in der Schorfheide ist sagenumwoben. Hier gab der Reichsjägermeister Hermann Göring auf der Pirsch den Diplomaten und erlegte Elche, Wisente und kapitale Rothirsche.
Hermann Göring war nicht der erste und nicht der letzte Potentat, der seine Spuren in der Schorfheide hinterließ, aber er war der skrupelloseste und größenwahnsinnigste. Schon 1933 ließ Göring sich auf Staatskosten ein aufwendig gestaltetes Jagdhaus errichten. Er nannte den Ort nach seiner ersten verstorbenen Frau Carin, für die er ein pompöses Grabmal hatte anlegen lassen.
Library of Congress
Andere Zeit: Auch der damalige Reichspräsident Friedrich Ebert (SPD) ging in den 1920er-Jahren in der Schorfheide auf die Jagd.
Privatarchiv Helmut Suter
Prestigeprojekt: der Eingang zum Wisentgehege im Jahr 1934. Göring wollte die nahezu ausgestorbene Art durch Kreuzung mit Bisons rückzüchten.
Privatarchiv Helmut Suter
Überbleibsel aus Carinhall: Die „Nymphe von Fontainebleau“ steht heute im Park des Jagdschlosses Schorfheide.