MOZ+MOZ+Schiffsunglück Estonia
: Die Estline-Fähre findet auch fast 30 Jahre nach dem Untergang in der Ostsee keine Ruhe

Ein großes lange unbekanntes Loch wurde im Rumpf der 1994 gesunkenen Estonia-Fähre entdeckt. Finnland, Estland und Schweden haben eine neue Ermittlung gestartet. Bislang galten die Ursachen des schlimmsten Schiffsunglücks seit Kriegsende als nicht wirklich geklärt. 
Von
André Anwar
Stockholm
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  • Gegenstand eines langen Rätselratens: Das 55 Tonnen schwere Bugvisier der Passagierfähre Estonia wird schon im November 1994 aus der Ostsee gehoben. Das Schiffswrack ruht bis heute auf dem Meeresgrund.

    Gegenstand eines langen Rätselratens: Das 55 Tonnen schwere Bugvisier der Passagierfähre Estonia wird schon im November 1994 aus der Ostsee gehoben. Das Schiffswrack ruht bis heute auf dem Meeresgrund.

    Jaakko Avikainen
  • Die Fähre „Estonia“ der Reederei Estline. Im Jahr 1994 havarierte die estnische Ostsee-Fähre „Estonia“ vor der Südküste Finnlands. Beim Untergang sterben 852 Menschen. Es ist ein Vierteljahrhundert her – doch viele Opfer und Angehörige kommen nicht zur Ruhe. In Frankreich geht es nun um mehrere Millionen Euro Schadenersatz.

    Die Fähre „Estonia“ der Reederei Estline. Im Jahr 1994 havarierte die estnische Ostsee-Fähre „Estonia“ vor der Südküste Finnlands. Beim Untergang sterben 852 Menschen. Es ist ein Vierteljahrhundert her – doch viele Opfer und Angehörige kommen nicht zur Ruhe. In Frankreich geht es nun um mehrere Millionen Euro Schadenersatz.

    Magnus Rietz/dpa
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