: Der Dichter und die Märzrevolution – ein Gefühlsrevolutionär
Während der Märzevolution von 1848 drehte der Apotheker und Schriftsteller Theodor Fontane mehrere politische Pirouetten. An der Waffe bewährte er sich eher nicht.
Gehen oder bleiben? Als Apotheker arbeiten, als Literat publizieren oder in den Krieg ziehen? Theodor Fontane, hier das ihm gewidmete Denkmal am Fontaneplatz in der Heimatstadt Neuruppin, liebäugelte durchaus mit einem Waffengang im Dienste der demokratischen nationalen Revolution.
Nestor Bachmann/dpa
Gedenken an eine gescheiterte Revolution: Im März 2008 wurden die Berliner Todesopfer der demokratischen Erhebung von 1848, die „Märzgefallenen“, auf dem Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte symbolisch aufgebahrt.