Transvocale 2025 in Frankfurt (Oder)
: Wer zum Festival kommt und was neu ist

Das Musikfestival Transvocale in Frankfurt (Oder) steht in den Startlöchern. Die 21. Ausgabe hält einige Neuigkeiten für Besucher parat.
Von
Janine Reinschmidt
Frankfurt (Oder)
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Die 21. Ausgabe der TransVOCALE in Frankfurt (Oder) steht unter dem Motto "Brücken bauen" und hält einiges Neues für Gäste parat.

Die 21. Ausgabe der Transvocale in Frankfurt (Oder) steht unter dem Motto "Brücken bauen" und hält einiges Neues für Gäste parat.

Adam Czernenko
  • Transvocale 2025: Musikfestival in Frankfurt (Oder) vom 13.–15. November, Motto „Brücken bauen“.
  • Internationale Musiker aus Simbabwe, Kenia, Kuba, Polen, Dänemark und Österreich treten auf.
  • Neue Locations: BLOK-O, Rathauskeller „Oderhähne“ und Magistrale Kunsthalle in der Innenstadt.
  • Highlights: Richard Bona, Efterklang, La Dame Blanche, Dota und viele weitere Acts.
  • Tickets nur im Vorverkauf: 3 Tage ab 60 €, Tagestickets ab 25 €. Keine Abendkasse.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Schon bald verwandelt sich Frankfurt (Oder) erneut in ein Zentrum internationaler Musik. Das Musikfestival Transvocale lädt vom 13. bis 15. November 2025 zum 21. Mal Gäste und Musikerinnen und Musiker aus aller Welt an die Oder ein – darunter Simbabwe, Kenia, Kuba, Dänemark und Österreich. Drei Tage lang wird die deutsch-polnische Doppelstadt Frankfurt (Oder) / Słubice zur Bühne für Weltmusik, Folk, Chanson, Rock und Pop.

Um die musikalischen Events noch näher an die Menschen zu bringen, haben die Organisatoren für die diesjährige Ausgabe etwas Neues auf die Beine gestellt. Erstmals werden drei neue Spielstätten in der Frankfurter Innenstadt bespielt. Neben den bereits etablierten Locations öffnet der Co-Working-Space BLOK-O in der Magistrale seine Pforten für Musikfans.

Zudem werden der Rathauskeller der „Oderhähne“ und die neue Magistrale Kunsthalle im Lenné-Einkaufszentrum angesteuert. „Damit wollen wir die Stadt weiter beleben“, erklärt Florian Vogel, Leiter des Kleist Forums.

Musik pur: Das bietet die Transvocale in Frankfurt (Oder)

Eröffnet wird das Festival mit einem Konzert von Richard Bona, einem kamerunischen Bassisten und Grammy-Preisträger im Collegium Polonicum in Slubice. Die polnische Formation Bibobit und das Nagash Ensemble, das armenische Volksmusik mit Neuer Klassik, Jazz und Rock verschmilzt, sorgen für weitere Highlights am Eröffnungsabend.

Am zweiten Festivaltag stehen dem Publikum gleich mehrere musikalische Entscheidungen bevor. Besucher können zwischen Otto von Bismarck, JMO, Aga Czyż und LELÉKA wählen. Später begeistern Efterklang aus Dänemark mit atmosphärischem Indie-Pop sowie die Band Mokoomba mit Afrobeat und Zamrock. Artur Rojek als prägende Gestalt der polnischen Musikszene sowie das angesagte Duo Matylda und Łukasiewicz sind ebenfalls live zu sehen.

Der dritte und letzte Abend bringt im Kleist Forum erneut internationale Klangfarben in die Stadt. WaluśKraksaKryzys präsentiert polnischen Gitarrenrock, Nina Ogot farbenfrohen Ostafrika-Pop. Krzysztof Napiórkowski zeigt sein Können an Gesang, Klavier und Gitarre, während Anna Buchegger alpenländische Folklore mit Pop vereint.

Die Band Dota aus Berlin kommt zum Festival in Frankfurt (Oder)

Mit La Dame Blanche kommt kubanische Tradition im modernen Soundmix aus Hip-Hop, Dancehall und Reggae auf die Bühne. ShataQS und das deutschsprachige Duo Kaŝita Kanto sorgen für weitere musikalische Unterhaltung. Zum Abschluss lädt die Berliner Band Dota zum finalen Auftritt ein.

„Wir freuen uns auf drei außergewöhnliche Festivaltage voller Vielfalt und Musik“, so die Festivalkuratoren Daniel Zein und Piotr Tamborski. Besonders stolz sind die Organisatoren auf das diesjährige Festivalmotto „Brücken bauen“. Ein klares Signal angesichts der andauernden Grenzkontrollen auf beiden Seiten der Oder: „Mit dem Festival wollen wir ein Zeichen setzen und kulturelle Grenzen überwinden – auch wenn die physischen Barrieren bestehen“, betont Vogel. Die Künstlerinnen und Künstler sind über mögliche Wartezeiten an der Grenze informiert.

Neben den Konzerten laden Aftershowpartys am Donnerstag und Samstag zum Austausch und gemeinsamen Musizieren bei Jam-Sessions auf der Open Stage ein. So wird die Transvocale auch 2025 wieder ein Ort für Begegnung, Austausch und musikalische Entdeckungsreisen – mitten in Frankfurt (Oder), mitten in Europa.

Tickets sowie personalisierte Festivalpässe können entweder online oder im Kleist-Forum sowie im SMOK auf polnischer Seite erworben werden. Kostenpunkt für drei Tage musikalische Vielfalt: 85 Euro, 60 Euro ermäßigt. Tagestickets liegen bei 35 Euro beziehungsweise 25 Euro ermäßigt. Achtung: Es werden keine Abendkassen geben. Alle Eintrittskarten müssen vorab gekauft werden. Weitere Informationen gibt es hier.