Ab Mai 2025 Pflicht: Das ändert sich jetzt bei Personalausweis und Reisepass

Ab Mai 2025 treten neue Regeln bezüglich Pass- und Ausweisangelegenheiten in Kraft.
Marijan Murat/dpaDas Bundesinnenministerium will die Beantragung von Reisepässen und Personalausweisen vereinfachen. Mehrere Maßnahmen sollen Abläufe digitaler, fälschungssicherer und bürgerfreundlicher gestalten. Damit kommen Anfang Mai neue Änderungen für Ausweise auf die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zu.
Ab Mai 2025: Neue Regeln für Pass und Ausweise
Ab Mai 2025 können Fotos nur noch digital an die zuständigen Behörden übermittelt werden. Die Notwendigkeit, ein Passbild auf Papier mitzubringen, entfällt. In den ersten Ämtern stehen dafür bereits jetzt spezielle Fotoautomaten bereit, weitere sollen folgen. Diese können die biometrischen Bilder direkt erfassen und sicher übermitteln. Auch Firmen von Fotoautomaten, Drogerieketten und Fotografen stellen auf eine digitale Übertragung der Passbilder an die Ämter um.
Direktzustellung per Post ab Mai 2025
Ab Mai 2025 ist es möglich, sich Reisepässe und Personalausweise direkt per Post liefern zu lassen. Bürgerinnen und Bürger müssen die Dokumente damit nicht mehr persönlich im Amt abholen. Der Versand ist dabei nur an die inländische Meldeanschrift der antragstellenden Person möglich.
Personalausweis: Erinnerung vor Ablauf möglich
Antragstellerinnen und Antragsteller können auf Wunsch eine E-Mail-Adresse hinterlegen, um rechtzeitig vor Ablauf ihres Ausweisdokuments eine Erinnerung zur Erneuerung zu erhalten, teilte das Ministerium mit. Auch die Ausstellung von digital erzeugten Änderungsaufklebern soll vereinfacht werden: Die Pflicht zur behördlichen Unterschrift und Datumsangabe könnte dabei entfallen. Zudem wird die Beantragung deutscher Pässe und Ausweise direkt nach der Einbürgerung entbürokratisiert.
