Aktualisierter Reisehinweis für Frankreich: Warnung geht an deutsche Autofahrer

Auswärtiges Amt warnt vor Betrug in Frankreich. Warnung geht vor allem an Autofahrer.
Peter Kneffel/dpaIn seinen Reise- und Sicherheitshinweisen warnt das Auswärtige Amt Deutsche, die sich im Ausland aufhalten. Am 4. Juli 2025 aktualisierte es die Sicherheitshinweise für Frankreich mit einer deutlichen Warnung.
Auswärtiges Amt warnt vor Betrug in Frankreich
An deutsche Autofahrer richtet sich der Appell des Auswärtigen Amts. Zahlreiche Betrugfälle, bei denen Autofahrer zur Zahlung offener französischer Mautgebühren aufgefordert werden, wurden in letzter Zeit bekannt. Insbesondere die französischen Autobahnen A13 und A14 sind betroffen. Per SMS und E-Mail kommen die fake Zahlungsaufforderungen, die offiziell wirken, aber auf Betrügern kommen. Diese wollen sich Zugang zu Zahlungsdaten verschaffen.
Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass offizielle Zahlungsaufforderungen nur von registrierten Anbietern oder bei der Durchfahrt durch eine Mautstation versendet werden. Deutsche Autofahrer in Frankreich sollen auf keinen Fall auf verdächtige Links klicken und persönliche Daten eingeben. Kontrollieren Sie über die offiziellen Anbieter, ob es offene Mautgebühren gibt.
Kriminalität in Frankreich
Außerdem warnt das Auswärtige Amt vor Kleinkriminalität in Paris, großen Städten, an Touristenattraktionen sowie im öffentlichen Nah- und Fernverkehr – in Nachtzügen mit Schlaf- und Liegewagen in Südfrankreich besteht erhöhte Gefahr. Vor allem Taschendiebstähle und Übergriffe auf ausländische Besucher kommen vor.
In den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes, Provence-Alpes-Côte d'Azur und dem östlichen Teil der Region Occitanie werden besonders häufig Überfälle aus Fahrzeuge im Straßenverkehr (zum Beispiel von Mopeds) gemeldet. Auf den Rastplätzen treiben organisierte Banden ihr Unwesen.
Bei Übernachtungen im Wohnmobil oder Wohnwagen auf Autobahnraststätten werden Reisende regelmäßig Opfer von Diebstählen und Überfällen, die auch unter Einsatz von K.-o.-Tropfen oder anderen Betäubungsmitteln begangen werden.
Auf der Strecke zur Fähre in Calais kann es zu starken Beeinträchtigungen im Verkehr geben. Grund sind Personen, die versuchen, illegal ins Vereinigte Königreich zu gelangen.
In den Überseegebieten, insbesondere Mayotte, warnt das Auswärtige Amt vor steigender Armutskriminalität mit Einsatz von Waffen.
