Auswärtiges Amt aktualisiert Hinweise zu Polen
: Keine unbekannten Personen im Auto mitnehmen

Das Auswärtige Amt hat aufgrund der neuen Grenzkontrollen von Polen seine Reise- und Sicherheitsweise für das Nachbarland aktualisiert - mit einer Warnung.
Von
Lisa Klopp-Jaber
Berlin
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Beamte der Bundespolizei stehen am frühen Morgen bei der Einreisekontrolle am deutsch-polnischen Grenzübergang Stadtbrücke. Die Bundespolizei hat die Kontrollen an den Grenzen verschärft. +++ dpa-Bildfunk +++

Darauf weist das Auswärtige Amt nun bezüglich der neuen Grenzkontrollen von Polen hin.

Patrick Pleul/dpa

Ab dem 7. Juli 2025 führt Polen Grenzkontrollen an der polnisch-deutschen Grenze durch. Am Mittwochabend aktualisierte das Auswärtige Amt seine Reise- und Sicherheitshinweise zu Polen. Worauf die deutsche Regierung hinweist und wovor gewarnt wird.

Auswärtiges Amt aktualisiert Reisehinweise aufgrund neuer Grenzkontrollen von Polen

Das Auswärtige Amt warnt Deutsche, dass die polnischen Grenzkontrollen ab dem 7. Juli 2025 an der polnisch-deutschen Grenze unter Umständen zu Verzögerungen und Wartezeiten im grenzüberschreitenden Verkehr führen kann. Außerdem weist die deutsche Regierung darauf hin, dass auch Deutschland Binnengrenzkontrollen an der Grenze zum Nachbarland durchführt. Die Grenzkontrollen seien je nach Situation räumlich und zeitlich flexibel.

Ein Reisedokument (Reisepass oder Personalausweis) muss beim Grenzübertritt für alle Mitreisenden stets mitgeführt werden, sagt das Auswärtige Amt auf seiner Webseite.

Es wird davor gewarnt, dass eine Beihilfe zu illegaler Ein- oder Durchreise in Polen mit hohen Haft- und Geldstrafen belegt wird. Es wird davon abgeraten, unbekannte Personen im Auto mit über die Grenze zu nehmen.