Bares für Rares: Alle Händler wollen den Tiger aus Königs Wusterhausen

Martin aus Königs Wusterhausen bringt seinen Tiger mit.
ZDF-MediathekMartin Schmidt aus Königs Wusterhausen betritt die ZDF-Trödelhallen mit einer eindrucksvollen Figur: einem kunstvoll gearbeiteten Porzellan-Tiger von Arthur Storch. Hergestellt wurde das Raubtier zwischen 1918 und 1925 in den renommierten Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst.
„Tante Huch“ und der Kuchenschreck
Für einen Lacher sorgt nicht nur das Objekt, sondern auch die Geschichte dahinter: Die Tigerfigur stammt von Schmidts Tante – genannt „Tante Huch“, weil ihr beim Kaffeetrinken regelmäßig der Kuchen in den Ausschnitt fiel und sie erschrocken „Huch!“ rief. Moderator Horst Lichter ist sichtlich amüsiert – und auch das Publikum dürfte schmunzeln.
Expertise mit Potenzial
Dr. Bianca Berding, die Kunstexpertin der Sendung, zeigt sich begeistert vom hervorragenden Zustand des Tigers und lobt die realistische Darstellung. Der Schätzpreis liegt zwischen 500 und 600 Euro, Schmidts Wunschpreis etwas darunter – 400 bis 500 Euro.
Bieterduell mit Krallen
Im Händlerraum geht es dann wild zu: Julian Schmitz-Avila ruft ein spontanes „Wow“ aus, als er das Raubtier sieht. Auch Elke Velten-Tönnies und Steve Mandel sind sofort Feuer und Flamme. Nach einem spannenden Bietergefecht landet das letzte Gebot bei 1.150 Euro – abgegeben von Steve Mandel.
Zufrieden zurück nach Brandenburg
Martin Schmidt verlässt die Sendung nicht nur mit einer außergewöhnlichen Erfahrung, sondern auch mit einem mehr als verdoppelten Wunschpreis. Ein echtes Schnäppchen für ihn – und eine charmante Geschichte aus Königs Wusterhausen, die bestimmt noch für Gesprächsstoff sorgen wird.
