Bares für Rares am 29. April 2026: Ein Teddybär für 450 Euro?

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ZDF und Brand New MediaEin Teddybär hat in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ für überraschend viel Interesse im Händlerraum gesorgt. Martina und Wolfgang aus Peine brachten einen alten Schuco-Bären mit in die Sendung, der ursprünglich der verstorbenen Schwester von Martina gehört hatte. Die Eltern hatten den Teddy lange als Erinnerungsstück aufbewahrt. Nun sollte er einen neuen Platz finden.
Experte Detlev Kümmel erkannte schnell, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Teddybären handelte. Der Bär stammt von Schuco und trägt die Bezeichnung „Tricky Bear“. Besonders daran: Über eine Steuerung am Schwanz kann der Kopf bewegt werden – der Bär kann also nicken oder den Kopf schütteln. Außerdem besitzt das Exemplar eine Spieluhr, was den Wert zusätzlich erhöht.
Kümmel datierte den Teddy in die 1950er-Jahre, konkret in den Zeitraum von etwa 1952 bis 1960. Das passte zur Erinnerung der Verkäufer, wonach der Bär 1956 verschenkt worden war. Auch der Zustand überzeugte den Experten: Das Mohair-Fell, die Glasaugen und die originalen Sohlen seien außergewöhnlich gut erhalten. Der Wunschpreis der Verkäufer lag bei 200 Euro. Kümmel schätzte den Wert jedoch deutlich höher: auf 400 bis 600 Euro.
Im Händlerraum stieß der Teddy zunächst auf Neugier. Dort waren heute Elke, Markus, Liza, Julian und Christian vertreten. Schnell entwickelte sich ein Bietergefecht. Nach Startgeboten von 60, 100 und 120 Euro stieg der Preis Schritt für Schritt. Am Ende kaufte Christian den Schuco-Bären für 450 Euro. Martina und Wolfgang zeigten sich zufrieden – mit diesem Ergebnis hatten sie nicht gerechnet.
Die Händler in der heutigen Folge
- Elke Velten
- Markus Wildhagen
- Liza Womack
- Julian Schmitz-Avila
- Christian Vechtel
Weitere Objekte zum Verkauf
Kay aus Timmendorfer Strand brachte eine Jugendstil-Schenkkanne von WMF mit. Das Stück stammt laut Experte Colmar Schulte-Goltz aus der Zeit ab 1906 und besteht aus einem Glaseinsatz mit versilberter Metallmontur aus Britannia-Metall. Gewünscht waren 800 Euro, die Expertise lag bei etwa 700 Euro. Verkauft wurde die Kanne schließlich für 570 Euro.
Reiner aus Augsburg präsentierte einen japanischen Taschenkalender aus dem Jahr 1911. Das filigrane Stück aus Krepppapier stammt aus dem Verlag Hasegawa in Tokio und zeigt japanische Holzschnitte. Trotz Gebrauchsspuren schätzte Detlev Kümmel den Kalender auf 200 bis 250 Euro. Im Händlerraum erzielte er 200 Euro.
Anke aus Menden brachte ein Weißgold-Armband aus den 1970er-Jahren mit. Das Schmuckstück besteht aus 750er-Weißgold und ist mit Brillanten besetzt. Allerdings stellte Expertin Wendela Horz fest, dass zwei größere Steine durch Imitationen ersetzt worden waren. Der Wunschpreis lag ursprünglich bei 3000 Euro, die Expertise bei rund 2300 Euro. Verkauft wurde das Armband für 1800 Euro.
Vincent und sein Vater Steffen aus Halle stellten ein schweres Mosaik im Holzrahmen vor. Colmar Schulte-Goltz datierte das Stück auf etwa 1850 bis 1880 und vermutete eine Darstellung des Apostels Petrus. Trotz kleinerer Schäden und Verschmutzungen schätzte er den Wert auf 1200 bis 1500 Euro. Im Händlerraum endete die Verhandlung bei 1000 Euro.
