Bares für Rares
: „Ich hab mich immer vor ihm gefürchtet!“

Ein ungeliebtes Schmuckstück findet endlich einen neuen Besitzer. Aber mit diesem Käufer hätte wohl keiner gerechnet!
Von
Judith Müller
Köln
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Sabine freut sich, dass sie ihren Schlangenring endlich losgeworden ist. Und das auch noch zu einem tollen Preis. Walter Lehnertz ist der glückliche Käufer.

Sabine freut sich, dass sie ihren Schlangenring endlich losgeworden ist. Und das auch noch zu einem tollen Preis. Walter Lehnertz ist der glückliche Käufer.

ZDF-Mediathek
  • Sabine verkauft einen antiken Schlangenring bei „Bares für Rares“.
  • Der Ring stammt aus 1850, 585er-Gelbgold, Diamanten, Rubinen.
  • Erwarteter Preis: 300-400 Euro, geschätzt: 950-1100 Euro.
  • Überraschender Käufer: Walter Lehnertz, zahlt 1400 Euro.
  • Sabine verlässt die Sendung glücklich mit dem Verkaufserfolg.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der aktuellen Folge von „Bares für Rares“ (Ausstrahlung am 8. April 2025) sorgt ein altes Schmuckstück für Gesprächsstoff – und für unerwartet hohe Bieterlaune im Händlerraum. Sabine Ruhland aus Wörth am Rhein bringt ein ungewöhnliches Erbstück mit in die Sendung: einen antiken Schlangenring, der ihr als Kind regelrecht Angst einflößte.

Antiker Schlangenring aus 585er-Gelbgold

Der von Schmuckexperte Patrick Lessmann begutachtete Ring stammt etwa aus dem Jahr 1850. Gefertigt aus 585er-Gelbgold, teils aus Silber, besetzt mit Diamanten, Rubinen und Saphiren – ein echtes Juwel der Zeitgeschichte. Doch Sabine verbindet mit dem Erbstück vor allem eines: Unbehagen.

Der gruselige Schlangenring von Sabine ist mehr wert, als gedacht.

Der gruselige Schlangenring von Sabine ist mehr wert, als gedacht.

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„Den Schlangenring zu verkaufen fällt mir nicht besonders schwer, denn ich hab mich als Kind schon davor gefürchtet. Er hat rote Augen.“ Die Rubine in den Augen der goldenen Schlange erinnerten sie an Kaa, die hypnotisierende Schlange aus dem Dschungelbuch. Geerbt hat sie das Schmuckstück von ihrer Großmutter – getragen hat sie ihn nie.

Symbol der Liebe und des ewigen Lebens

Horst Lichter zeigt sich wie immer interessiert – und erinnert daran, dass die Schlange in der Symbolik unter anderem für das ewige Leben steht. Patrick Lessmann ergänzt: Schlangenringe waren im 19. Jahrhundert äußerst beliebt – besonders nach 1839, als Prinz Albert seiner Verlobten Queen Victoria einen Schlangenring schenkte. Das löste einen regelrechten „Schlangenboom“ aus.

Sabine will 300 bis 400 Euro für das ungeliebte Stück. Doch Lessmann ist begeistert: „Dieser Ring ist sehr alt und wertvoll.“ Seine Schätzung liegt deutlich höher – zwischen 950 und 1100 Euro.

Bieterschlacht im Händlerraum – mit überraschendem Ende

Im Händlerraum wechselt der Ring schnell die Hände. Susanne Steiger, Friedrich Häusser und Daniel Meyer erkennen das Potenzial und liefern sich ein spannendes Bieterduell. Doch die größte Überraschung kommt von Walter „Waldi“ Lehnertz, der normalerweise mit seinen berüchtigten 80-Euro-Starts bietet.

Waldi steigt beherzt ein – und legt schließlich 1400 Euro auf den Tisch!

Ein seltener Moment: Er probiert den Ring sogar selbst an – und er passt ihm! Zwar nur am kleinen Finger, aber der Kauf ist besiegelt.

Ein ungeliebtes Stück wird zur wertvollen Rarität

Sabine ist sichtlich überrascht – aus Angst wurde Anerkennung, aus einem ungeliebten Erbstück ein echter Verkaufserfolg. Für 1400 Euro verlässt der Schlangenring die Sendung – und Sabine den Händlerraum mit einem Lächeln.