Berlin: Ringbahn, S-Bahn und Verkehr unterbrochen - So kommt man ans Ziel

Die Einschränkungen, Umleitungen und Möglichkeiten mit dem Ersatzverkehr aufgrund der Brückensperrung der A100 im Überblick.
Paul Zinken/dpa- Die Sperrung der A100-Ringbahnbrücke in Berlin führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
- S-Bahn-Linien S41, S42 und S46 sind zwischen Halensee und Westend unterbrochen; Ersatzverkehr eingerichtet.
- Busse fahren werktags im Fünf-Minuten-Takt, am Wochenende im Zehn- und Fünfzehn-Minuten-Takt.
- Auf der A100 bleibt eine Notspur für Pkw; Lkw müssen umgeleitet werden.
- Entscheidung über Brückenstabilität oder Abriss am 01.04.2025.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die marode Ringbahnbrücke der A100 in Berlin sorgt aktuell für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Die Brücke im Bereich des Funkturms ist aus Sicherheitsgründen gesperrt, was sowohl den S-Bahn- als auch den Autoverkehr stark beeinträchtigt.
Berlin: S-Bahn-Verkehr unterbrochen - Ersatzverkehr eingerichtet
Die Sperrung betrifft den S-Bahn-Verkehr zwischen den Stationen Halensee und Westend. Die Linien S41, S42 und S46 fahren in beiden Richtungen nicht mehr. Pendler müssen auf den Ersatzverkehr ausweichen. Vom Bahnhof Halensee gibt es eine 20-Minuten-Takt-Verbindung nach Charlottenburg, von wo aus weitere S-Bahn-Linien wie die S3, S5, S7 und S9 genutzt werden können. Aufgrund der fehlenden Wendepunkte wird der Bahnhof Westkreuz von den Ringbahnen nicht mehr angefahren.
Die S-Bahn hat bereits einen Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der täglich von Montag bis Freitag zwischen 4 und 21 Uhr im Fünf-Minuten-Takt verkehrt. Am Wochenende verkehren die Busse von 5 bis 21 Uhr ebenfalls im Fünf-Minuten-Takt, mit einer reduzierten Frequenz in den Nachtstunden (21:00 – 1:30 Uhr im Zehn-Minuten-Takt und im Nachtverkehr von Samstag auf Sonntag und Sonntag auf Montag von 1:30 bis 5 Uhr im Fünfzehn-Minuten-Takt).
Brückensperrung A100: Umleitungen und Staus im Autoverkehr
Auf der Stadtautobahn A100 in Richtung Norden bleibt derzeit nur eine Notspur auf der Gegenfahrbahn frei, jedoch für Lkw gesperrt. Diese müssen weiträumig umgeleitet werden, entweder durch Charlottenburg-Wilmersdorf oder über den Berliner Ring. Für den regionalen Autoverkehr wurden bereits Anpassungen an den Ampelschaltungen und Fahrbahnmarkierungen vorgenommen, um den Verkehrsfluss zu verbessern.
Eine endgültige Entscheidung, ob die Brücke gestützt oder abgerissen wird, soll am Dienstag (01.04.2025) getroffen werden. Aktuell lässt sich noch nicht sagen, wann wieder mit Normalbetrieb und -verkehr gerechnet werden kann.
