Berlin unter Spitzenreitern: Hier gehen die meisten Menschen in eine Notaufnahme

Wo es die meisten Behandlungen in den Notaufnahmen gibt.
Lino Mirgeler/dpaDas Statistische Bundesamt legte am 3. Dezember 2025 seinen Bericht vor, wie viele Behandlungen es in den deutschen Notaufnahmen im Jahr 2024 gab. In welchen Bundesländern es die meisten und wenigstens Notaufnahmebehandlungen es gab - und wie oft die Berliner in eine Notaufnahme gehen.
Berlin unter den Spitzenreitern
Insgesamt gab es im Jahr 2024 13 Millionen Behandlungen in Notaufnahmen. Das sind fünf Prozent mehr als im Jahr 2023 und der höchste Wert seit Beginn der Erfassung in 2018. Täglich wurden 2024 rund 35 600 Menschen in den deutschen Notfallambulanzen versorgt. In der Statistik berechnete das Statistische Bundesamt eine Quote von der Anzahl der Behandlungen in einer Notaufnahme pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner.
Die meisten Behandlungen in der Notaufnahme pro 1000 Einwohner gab es 2024 in Hamburg, Berlin und NRW. Thüringen, Hessen und Schleswig-Holstein bilden die Schlusslichter mit den wenigsten Aufnahmen in einer Notfallambulanz. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 156 Behandlungen. Die Berliner liegen mit ihren 208 Besuchen in den Notaufnahmen je 1000 Einwohnern auf Platz 2 und weit über dem bundesweiten Durchschnitt.
Ranking der Bundesländer:
- Hamburg: 213
- Berlin: 208
- NRW: 188
- Bremen: 181
- Saarland: 178
- Rheinland-Pfalz: 157
- Deutschland: 156
- Sachsen-Anhalt: 154
- Sachsen: 146
- Baden-Württemberg: 144
- Bayern: 143
- Niedersachsen: 141
- Mecklenburg-Vorpommern: 141
- Brandenburg: 139
- Thüringen: 125
- Hessen: 123
- Schleswig-Holstein: 119
