Berlin
: Wann endet der BVG-Streik?

Verdi bestreikt am Montag bundesweit den kommunalen Nahverkehr. Davon ist heute auch Berlin betroffen. Ab wann verkehren die betroffenen Linien wieder regulär?
Von
David Hahn
Berlin
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Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG)

Wie lange kommt es heute zu Ausfällen bei der BVG infolge des Warnstreiks?

Paul Zinken/dpa

Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem ganztägigen Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) am Montag, dem 2. Februar 2026, aufgerufen. Laut der BVG werden bei dem Streik am Montag U-Bahnen, Trams sowie die meisten Busse ausfallen. Unternehmen, welche von der BVG extern beauftragt sind, befahren jedoch vereinzelte Strecken weiterhin. Wann endet der Streik?

BVG: Wann ist der Streik in Berlin vorbei?

Am Montag, dem 2. Februar 2025, müssen sich Fahrgäste in Berlin auf massive Ausfälle im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Der Streik soll um 3:00 Uhr morgens beginnen und von da an für 24 Stunden andauern. Einzelne Einschränkungen können im ÖPNV bereits in den Stunden vor dem Start auftreten. Das Ende ist auf Dienstag um 3:00 Uhr morgens angesetzt. Laut BVG kann es jedoch auch noch im Nachgang zu vereinzelten Ausfällen oder Verspätungen kommen.

Aktueller Streik 2026: Warum wird heute gestreikt?

Zwei Gesprächsrunden zwischen den beiden Tarifparteien sind bisher ohne Ergebnis geblieben. Verdi verhandelt derzeit parallel in allen 16 Bundesländern mit den Verkehrsunternehmen. Während sich die Tarifrunde im vergangenen Jahr um mehr Geld drehte, geht es dieses Mal in den meisten Ländern um den sogenannten Manteltarifvertrag, so auch in Berlin. Dieser regelt vor allem die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.

Verdi fordert unter anderem mehr Urlaubstage für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Mindestruhezeit zwischen den Schichten von elf Stunden sowie mehr Urlaubsgeld mit Umwandlungsmöglichkeit in freie Tage. Außerdem will die Gewerkschaft eine Erhöhung der sogenannten Wendezeit auf sechs Minuten ohne Ausnahme. Das betrifft die Zeit, die Fahrerinnen und Fahrer an einer Endhaltestelle haben, bevor sie wieder in die Gegenrichtung aufbrechen.

Der BVG zufolge hat die Gewerkschaft in der ersten Runde ihren Forderungskatalog noch einmal ausgeweitet. Darin enthalten sei auch eine 35-Stunden-Woche, die die Gewerkschaft durchsetzen wolle. Verdi selbst hatte sich bisher nicht dazu geäußert.

Mit Material der dpa