Brigitte Bardot ist tot
: Heute läuft ein Film mit dem Sex-Symbol im TV

Die französische Film-Legende Brigitte Bardot ist tot. Was zur Todesursache bekannt ist und wo es aktuell Filme mit ihr zu sehen gibt.
Von
Daniel Steiger
Berlin
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Brigitte Bardot gestorben

Brigitte Bardot ist am Sonntag im Alter von 91 Jahren gestorben..

Uncredited/AP/dpa

Brigitte Bardot ist tot. Die französische Film-Legende starb am Sonntag, 28. Dezember 2025, im Alter von 91 Jahren. Wodurch wurde Brigitte Bardot berühmt und was ist zur Todesursache bekannt? Hier gibt es alle Infos.

Todesursache: Woran starb Brigitte Bardot?

„Die Stiftung Brigitte Bardot gibt mit unsäglicher Trauer den Tod ihrer Gründerin und Präsidentin, Madame Brigitte Bardot, bekannt“, hieß es in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP. Bardot sei eine „weltweit anerkannte Schauspielerin und Sängerin“ gewesen, „die sich entschieden hat, ihre glanzvolle Karriere aufzugeben, um ihr Leben und ihre Energie der Verteidigung der Tiere und ihrer Stiftung zu widmen“. Wie die Stiftung weiter mitteilte, starb Bardot am Sonntag auf ihrem Anwesen La Madrague im südfranzösischen Saint-Tropez. Zur Todesursache der 91-Jährigen machte die Stiftung keine Angaben. In den vergangenen Monaten hatte Brigitte Bardot allerdings mehrere Krankenhausaufenthalte. Im Oktober 2025 unterzog sie sich in einer Privatklinik in Südfrankreich einer Operation. Ihr Büro erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass es sich um einen „kleinen“ Eingriff gehandelt habe, der „außerordentlich gut“ verlaufen sei. Auch im November musste Brigitte Bardot in ein Krankenhaus. „Frau Bardot befindet sich in der Genesungsphase und es geht ihr gut. Das versichere ich Ihnen“, sagte damals ein Sprecher der Schauspielerin der Deutschen Presse-Agentur. Gründe für den Aufenthalt wurden nicht bekannt.

Brigitte Bardot: Von der Film-Legende zur Tierschützerin

Erotisch, sexy und lasziv: Brigitte Bardot brach alle Tabus. Nie zuvor hatte man eine Schauspielerin so wild, enthemmt und barfüßig tanzen sehen wie die Französin in „Und immer lockt das Weib“ von 1956. Der Film von Roger Vadim machte über Nacht aus der jungen Frau mit dem Schmollmund einen Weltstar. „B.B.“, wie sie auch genannt wurde, drehte mehr als 45 Filme, darunter „Die Verachtung“ von Jean-Luc Godard, „Privatleben“ von Louis Malle und „Die Wahrheit“ von Henri-Georges Clouzot. Mit ihrer Erotik und ihrem Jet-Set-Leben prägte sie damals ein neues Frauenbild. Mit fast 40 Jahren zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück, wurde zur rigiden Tierschützerin, provozierte mit ihrer Sympathie für die extreme Rechte und menschenfeindlichen Äußerungen.

Brigitte Bardot: Diese Filme laufen aktuell im TV und Stream

Wer jetzt nochmal oder erstmals einen Film mit Brigitte Bardot schauen möchte, findet einige Angebote. So sind derzeit in der Arte-Mediathek noch zwei Streifen online. Fans müssen aber schnell sein. „Die Verachtung“ ist nach Mitteilung von Arte nur noch am 29. Dezember im Angebot. Der Film „Die Wahrheit“ ist noch sechs Tage online. Der Film läuft zudem am 29. Dezember um 20.15 Uhr im linearen Fernsehen auf Arte.